Pfingsten vor 70 Jahren - Das Dragoner-Denkmal in Lüneburg  
Unweit des Platzes Am Sande in den damaligen Anlagen des Roten Walls (heutiger Clamart-Park) steht seit 1939 ein Denkmal zu Ehren aller Gefallenen des 2. Hannoverschen Dragoner Regiments 16 und seiner Reserve Kavallerieabteilungen 78.
Der lebensgroße Entwurf des feldmarschmäßigen Meldereiters mit Lanze, Kavalleriedegen und Karabiner 98 hoch zu Ross stammt von Professor Cauer aus Plau i.Meckl..

Der ehemalige Regimentskommandeur Oberstleutant a.D. Seip weihte es an Pfingsten 1939 unter großer Anteilnahme der Lüneburger Bevölkerung und vieler alter Dragoner ein.
Der Sockel zeigt in der Front die bekrönte Regimentschiffre „DR16“
Die drei Bronzetafeln an den Seiten des Sockels sind für die Gefallenen des Regiments aus dem Feldzug 1870/71, 1914-18 und dem Feldzug in Deutsch Süd-West 1904-1906 sowie eine nach dem 2 Weltkrieg angebrachte Tafel für die Gefallenen des letzten Weltkrieges.
1870/71 fanden 6 Dragoner, 4 Gefreite, 2 Unteroffiziere und 1 Seconde-Leutnant den Tod.
In Deutsch Süd-West fielen 7 Dragoner, 3 Gefreite und Oberleutnant von Brederlow.
Die Zahl der Gefallenen im Weltkrieg ist ungleich höher: 50 Dragoner, 47 Gefreite, 9 Unteroffiziere, 3 Sergeanten, 11 Vize-Feldwebel, bzw. Vize-Wachtmeister, 3 Fahnenjunker und 1 Fähnrich, 1 Feldwebel-Leutnant, 26 Leutnants (aktiv und Reserve), 3 Oberleutnants und 5 Rittmeister, wobei die Verluste bis Ende 1915 extrem hoch waren.
Für den 2. Weltkrieg sind 32 Mannschaften und Offiziere verzeichnet.


Noch heute lebt die Tradition der Heidedragoner. So findet jedes Jahr zum Volkstrauertag eine Kranzniederlegung durch die ehemalige Kameradschaft Lüneburg des Traditionsregiments KR 13 zusammen mit dem Traditions-Unteroffizier und Biwakorganisator im Wilhelmsgarten Oliver Duddeck am Denkmal statt.

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Herausragendes Luftfahrtmuseum in Hannover-Laatzen - Geschichte der Fliegerei anschaulich dargestellt 
Auf 3500 qm Ausstellungsfläche in zwei Hallen bieten sich dem Besucher fast 4000 Exponate, darunter 30 Flugzeuge - Originale und originalgetreue Nachbauten, 400 Flugzeugmodelle, über 20 Kolbenmotoren und Strahltriebwerke, Fliegerbekleidung, Luftschrauben, Gerätebretter und dazwischen, Dokumente, Bücher, Kutschen, Kraftfahrzeuge und Dinge des täglichen Bedarfs, die den jeweiligen Zeitgeist vermitteln. Großzügige Wandmalereien, Schrifttafeln, liebevoll gestaltete Dioramen und Schaukästen sowie vor allem die chronologische Anordnung vermitteln auch dem Laien technische Entwicklung sowie historische Zusammenhänge und Abläufe.
Ein Besuch in diesem einzigartigen Luftfahrtmusem lohnt sich allemal.


Ein Nachbau Richthofens Fokker Dr.I (links), Pokal "Dem Sieger im Luftkampf" (mitte) und Richthofen-Vitrine (rechts).


Verwandschaft des ehemaligen hochdekorierten Jagdfliegers Ernst Udet (mitte) lebt in Bad Bevensen. Der Offizierskoffer Udets mit der Aufschrift "Lt. Udet Jgd. Geschw.-Richthofen" (links) und eine Kranzschleife zur Beisetzung Udets 1941 (rechts).


Ebenfalls familiär mit Bad Bevensen verbunden: Oberst Werner Mölders.

Link: www.luftfahrtmuseum-hannover.de

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Reichskanzler Otto von Bismarck begleitet Seine Majestät Kaiser Wilhelm I. nach Bad Bevensen 
Er sieht nicht nur so aus und trägt nicht nur die Uniform des Eisernen Kanzlers Otto von Bismarck, nein er heißt auch noch mit richtigem Namen Bismarck, allerdings ohne das "von": Joachim Bismarck ist in diesem Jahr erstmals beim historischen Spektakel "Der Kaiser kommt" als Eiserner Kanzler dabei. Eine weitere Hauptperson, die ebenfalls aus der Samtgemeinde Bevensen stammt.

Der Aufenthalt des Fürsten im damaligen Flecken Bevensen ist belegt. 1872 fuhren Reichskanzler von Bismarck und der Generalfeldmarschall und Chef des Großen Generalstabes, von Moltke, mit der Kutsche vom kaiserlichen Jagdschloss Göhrde nach Bevensen zurück, um dort den Zug zu besteigen. Eine Kutschenpanne zwang die beiden Persönlichkeiten einen Fußmarsch durch den Ort zum Bahnhof anzutreten.


Joachim Bismarck am 11.07.2009 als Otto von Bismarck dabei.

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Gesehen in Tondern im ehemaligen preußischen Gebiet Nordschleswig: die GERMANIA 
An vielen Häusern in Tondern, im ehemaligen Gebiet Nordschleswig, welches seit 1920 zu Dänemark gehört, ist in Nischen an der Frontseite vieler Häuser die GERMANIA zu sehen. Liebevoll gepflegt und restauriert zeugen Sie noch heute von der Vergangenheit des einst nördlichsten Teiles des Deutschen Kaiserreiches.
Die GERMANIA wird immer als Frau, mal mehr und mal weniger kriegerisch dargestellt. Sie trägt deutliche Züge einer Walküre. GERMANIA wird damit zur Personifizierung Deutschlands. Sie trägt oft Teile des Reichsschatzes bei sich, hauptsächlich das Reichsschwert und die Reichskrone (meist schützend über das letztere). Je nachdem, wie kriegerisch sie dargestellt wird, hat sie einen Brustpanzer, Helm oder einen Schild bei sich, oft aber auch einfach nur einen Eichenlaubkranz. Oft trägt sie die Schwarz-Rot-Goldene Flagge später auch eine Schwarz-Weiß-Rote Flagge.


Zeugnis deutscher Vergangenheit: die GERMANIA an einem Haus in Tondern in Nordschleswig (Dänemark).

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Ein Besuch im Zeppelin- und Garnisonsmuseum in Tondern in Nordschleswig (heute Dänemark) 
Das Gebiet Nordschleswig , in dem auch Tondern liegt, war einst Teil des Deutschen Reiches.
In der Stadt Tondern befand sich im Ersten Weltkrieg einer der größten Luftschiffhäfen des Deutschen Reiches. Das Museum steht auf dem Gelände des Wasserwerks der ehemaligen Zeppelin-Basis und zeigt die einzigartige Geschichte rund um den ehemaligen deutschen Luftschiffhafen. Neben Exponaten aus der Zeit des Deutschen Kaiserreiches sind im Museum auch weitere Exponate aus der Zeit der deutschen Besetzung während des 2. Weltkrieges und der Zeit der dänischen Garnison in Tondern nach dem Kriege zu sehen.
Wer sich in der Nähe der dänischen Grenze befindet, sollte unbedingt einen Abstecher in dieses einzigartige Museum nach Tondern machen.


Auf dem Gelände des ehemaligen Wasserwerks der Luftschiffbasis befindet sich das Museum (links). Zum Ausstellungsfundus gehören auch Möbel, Uniformen und weitere Dinge, die aus der Zeit des Ersten Weltkriegs stammen (rechts).


Uniformen des Husaren-Regiments Kaiser Franz Joseph von Österreich. König von Ungarn (Schleswig-Holsteinisches) Nr. 16 (rechts).


Exponate aus der Zeit des Deutschen Kaiserreiches in Massen. Ein Besuch im Zeppelin- und Garnisonsmuseum in Tondern lohnt sich.

Link: www.zeppelin-museum.dk/D/german/german.html

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Das 10. Husaren-Regiment i.Tr. Stendal e.V. mit starker Abordnung in Bad Bevensen vertreten 
Noch vor gut drei Wochen richteten sie ihr eigenes, mittlerweile drittes Traditionstreffen erfolgreich aus, jetzt steht es fest: das 10. Husaren-Regiment i.Tr. Stendal e.V. kommt mit einer starken Abordnung am 11.Juli 2009 nach Bad Bevensen. Mit von der Partie sind auch zwei Pferde. Es ist bereits die 3. Teilnahme des Vereins um den Stendaler Vorsitzenden Peter Krupp in Bad Bevensen.


Mit 12 historischen Darstellern und 2 Pferden in diesem Jahr dabei: das 10. Husaren-Regiment i.Tr. Stendal e.V.

Link: www.husaren10-stendal.de

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Wichtige Information für Teilnehmer der Veranstaltung "Der Kaiser kommt" - bitte unbedingt lesen!!!! 
Sehr geehrte Teilnehmer der Veranstaltung "Der Kaiser kommt",
ich bitte folgende Hinweise dringend zu beachten:

Uniformierung
Für die Aktionen am Bahnhof, am Kriegerdenkmal 1870/71 und im Festumzug durch das Stadtgebiet ist für das Militär der "bunte Rock" zwingend erforderlich. Alle anderen Teilnehmer, die nicht diesem Kriterium entsprechen, müssen leider außerhalb der Absperrungen bleiben.
Die Veranstaltung "Der Kaiser kommt" ist eine Veranstaltung für den Zeitraum des Deutschen Kaiserreiches 1871 bis 1914, daher können dargestellte andere Epochen nicht berücksichtigt werden.
Die einzige Ausnahme bildet die Endzeit des Königreichs Hannover und Regimenter die zum Ende der Friedenszeit aufgestellt worden sind.

Verzehrgutscheine
Um eine flächendeckende Versorgung der Teilnehmer durch Verzehrgutscheine zu garantieren ist eine schriftliche oder telefonische Anmeldung unbedingt notwendig. Teilnehmern ohne Anmeldung können leider keine Gutscheine ausgehändigt werden.
Erhältlich sind die Verzehrgutscheine ab 9.00 Uhr im Meldekopf (Information) im Wilhelmsgarten.

Eine Aufwandsentschädigung für Fahrtkosten kann nicht gewährt werden.

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Das U-Boot-Ehrenmal in Heikendorf bei Kiel 
Das U-Boot-Ehrenmal auf der Möltenorter Schanze in Heikendorf bei Kiel ist dem Gedenken aller auf See gebliebenen U-Bootfahrer Deutscher Marinen gewidmet. Hier sind mehr als 35.000 Namen der gefallenen U-Bootfahrer der beiden Weltkriege auf Bronzetafeln verewigt. Auch der Soldaten, die im Frieden ihr Leben auf U-Booten ließen, wird hier gedacht. Es ist aber zugleich aber auch eine Gedenkstätte für alle Opfer des U-Bootkrieges. Das Ehrenmal ist ein Ort der Stille, des Gedenkens, der Erinnerung und Besinnung, aber auch der Mahnung gegen Krieg und Gewalt.

Link: www.ubootehrenmal.de



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Die Erstürmung der Düppeler Schanzen im Deutsch-Dänischen Krieg 1864 
Die Düppeler Schanzen sicherten den Brückenkopf am Übergang zur Insel Alsen und zu der Stadt Sonderburg. Sie sind der Schauplatz der Entscheidungsschlacht im Deutsch-Dänischen Krieg vom 18. April 1864 in der Nähe von Sønderborg (Sonderburg, Nordschleswig) in Dänemark. Diese Schlacht heißt in Bezug auf die siegreichen preußischen Truppen allgemein Erstürmung der Düppeler Schanzen.
Dänemark setzte 11.000 Mann ein und erlitt hier eine schwere Niederlage gegen den Deutschen Bund. In der Folge musste es die Herzogtümer Schleswig und Lauenburg an Preußen sowie das Herzogtum Holstein an Österreich abtreten. Die zehn Düppeler Schanzen wurden nach fast fünfwöchiger Belagerung am 18. April 1864 von den Preußen unter Prinz Friedrich Karl erstürmt. Bereits 1849, während des schleswig-holsteinischen Konflikts, waren die Schanzen Schauplatz eines Gefechtes zwischen deutschen und dänischen Truppen gewesen und hatten seither ihre Bedeutung nicht verloren. Allerdings hatte ihr Ausbau 1864 noch nicht den geplanten Endzustand erreicht.


Düppeler Schanzen. Nach dem Sturm der preussischen Truppen am 18. April 1864. Die Kanonenrohre des Bad Bevenser Kriegerdenkmals von 1870/71 wurden von preußischen Truppen an den Düppeler Schanzen erbeutet.

Am 18. April bezogen 37.000 Mann der preußischen Sturmkolonnen gegen 02:00 Uhr ihre Stellungen, die nur etwa 200 Meter von den ersten dänischen Schanzen entfernt lagen. Nach stundenlanger Artillerievorbereitung begann um 10:00 Uhr der Sturmangriff. In einer zweiten Stellungsreihe (nur rund 400 Meter von den dänischen Stellungen entfernt) hatten die Preußen vier Musikkorps unter Führung des preußischen Musikdirektors Gottfried Piefke zusammengezogen. Diese Musikkorps unterstützten die angreifenden Truppen durch das Spielen bekannter Märsche.

Schon 13 Minuten nach Angriffsbeginn hatte die preußische Infanterie die Schanzen der ersten Linie eingenommen. Gegen 13:30 Uhr brach der letzte Widerstand am Brückenkopf vor Sonderburg zusammen. In der Schlacht sind etwa 3.600 Dänen und 1.200 Preußen gefallen, 554 Dänen wurden verwundet und 3.534 Dänen wurden Kriegsgefangene.

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Modenschau im Wilhelmsgarten 


Die Mode ist der ästhetische Ausdruck des Stilempfindens einer Zeit. Sie wandelt sich stetig.
Die Silhouetten, Farben und Accessoires veränderten sich damals ebenso von Jahr zu Jahr wie heute.
Der sich wandelnde Geschmack findet Ausdruck in der ausladenden Krinoline der Mitte des 19. Jahrhunderts, über die eng anliegende Küraßtaille der 80er Jahre bis hin zur befreienden Reformkleidung der Jahrhundertwende.
Diese Entwicklung wird Ihnen von Kostümbegeisterten anhand ihrer selbst gefertigten Kleidung vorgestellt.

Die Mode - ästhetischer Ausdruck des Stilempfindens einer Zeit - wandelt sich stetig.
Die Silhouetten, Farben und Accessoires veränderten sich zeitlich damals ebenso wie heute.

Der sich von Jahr zu Jahr wandelnde Geschmack, findet Ausdruck in der ausladenden Krinoline um 1850, über die eng anliegende Küraßtaille der 1880er Jahre bis hin zur befreienden Reformkleidung der Jahrhundertwende.

Diese Entwicklung wird Ihnen von Kostümbegeisterten anhand selbst gefertigter Kleidung vorgestellt.

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Das Marineehrenmal in Laboe bei Kiel 
Die weithin sichtbare Silhouette seines 85 Meter über der Ostsee aufragenden Turms prägt das Gesicht der Kieler Außenförde. Ursprünglich dem Gedächtnis der im Ersten Weltkrieg gefallenen Angehörigen der Kaiserlichen Marine gewidmet, wurde das Ehrenmal nach erneuter Übernahme durch den DMB am 30. Mai 1954 zur Gedenkstätte für die auf den Meeren gebliebenen Seeleute aller Nationen und zugleich zum Mahnmal für eine friedliche Seefahrt auf freien Meeren.
Die Planung des auf dem Gelände eines früheren Panzerturms erbauten Denkmals geht auf eine Idee von 1925 zurück. Am 30. Mai 1936 wurde es nach fast siebenjähriger Bauzeit eingeweiht. Etwa 700.000 Reichsmark – überwiegend aus Spenden von Mitgliedern der Marinevereine und der Marineoffizier- vereinigung stammend – waren in den Bau geflossen, der heute zu den wenigen architektonischen Beispielen des Expressionismus zählt.1996 erfolgte die Einrichtung der Gedenkstätten für die Deutsche Marine und die zivile Schiffahrt.


Imposanter Bau an der Kieler Förde: das Marineehrenmal.

Link: www.deutscher-marinebund.de/geschichte_me.htm

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Bevensens Bürgermeister von 1871: "Leopold Kempe" alias Hans-Jürgen Betzholz und "Frau Bürgermeister" Heidrun 
Er stellt zwar nur den Bürgermeister des Fleckens Bevensen des Jahres 1871 dar, aber man würde ihm ohne Zweifel auch den echten Vorsitzenden des Rates abnehmen: Hans-Jürgen Betzholz ist auch in diesem Jahr wieder "Bürgermeister Kempe".

Es kommt durchaus vor, dass Gäste Bad Bevensens nicht nur am Tage der Veranstaltung "Der Kaiser kommt" an Betzholz herantreten und ihm ihre Sorgen und Nöte schildern, die "Leopold Kempe" dann unverzüglich an seinen Amstnachfolger aus dem Jahre 2009, Bruno Losiak, weiterleitet.

Ausserdem übernimmt Betzholz am Bahnhof die Moderation und berichtet den Zuschauern, wieso es die Veranstaltung "Der Kaiser kommt" gibt und was sich im Jahre 1871 im Flecken Bevensen zugetragen hat, als Seine Majestät mit dem Zug anreiste, um in der Göhrde der Hofjagd nachzugehen.


Bevensens Bürgermeister-Ehepaar des Jahres 1871: Heidrun Szuggar und Hans-Jürgen Betzholz.

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Die Kürassiere Reuss und Ahrens als Vertreter der schweren Kavallerie wieder in Bad Bevensen dabei 
Auch in diesem Jahr sind sie wieder beim "Kaiser" dabei: die Kürassiere Reuß und Ahrens als Vertreter der schweren Kavallerie der Alten Armee. Kürassier Ahrens stellt einen Rittmeister vom Kürassierregiment v. Seydlitz (Magdeburgisches) No. 7 und Kürassier Ahrens einen Unteroffizier vom Kürassierregiment v. Driesen (Westfälisches) No.4 dar.


Unteroffizier Reuß (mit Küraß) und Rittmeister Ahrens.

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Modenschau für den Zeitabschnitt 1845 bis 1914 im Wilhelmsgarten - Teilnehmer gesucht 
Liebe Kostümfreunde,

wie in den letzten Jahren ist wieder eine kleine Modenschau bei "Der Kaiser kommt" geplant.
Dieses ist wieder eine tolle Möglichkeit unsere besten Kleider vorzuführen und das Publikum für historische Kleidung zu begeistern. Es ist also eine rege Teilnahme der Damen und Herren erwünscht.
Ziel ist es, einen kompletten Zeitabschnitt von 1845 – 1914 modetechnisch darzustellen und somit auch „ungeliebte“ Epochen zu präsentieren.

Die zu präsentierenden Epochen lauten:

- Krinoline (1840 – 1857)
- Stahlkrinoline (1857 – 1868)
- 1. Tornüre (1868 – 1878)
- Kürassform (1878 – 1885)
- 2. Tornüre (1885 – 1890)
- 90er A-Linie / Keulenärmel (1890 – 1897)
- Jugendstil (1897 – 1907)
- Empire Linie (1907 – 1914)



Für einen reibungslosen Ablauf möchte ich im Vorfeld einige Informationen zusammentragen und zu einem Präsentationstext verarbeiten. Weiterhin werden so die Abläufe für die Freiwilligen optimiert, da so eine Abfolge der Modenschau erstellt werden kann.

Daher möchte ich die Freiwilligen der Modenschau bitten, mir folgende Informationen über Ihre Kleider zuzusenden.

- Zeitepoche
- Kleidertyp / Name / Schnittyp
- Farben
- Verwendete Materialien
- Accessoires
- Besonderheiten dieses Modells
- Foto für den Präsentationskatalog
- und andere wichtige Informationen

Viel Spaß beim Zusammenstellen der Kleiderliste und ich freue mich auf Eure Zuschriften.
Meine Emailadresse: beckmann@historisches-bevensen.de

Bis bald bei "Der Kaiser kommt"

Eure Jana


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Markus Decker, Sergeant im Infanterie-Regiment Nr. 28 „von Goeben“ (2. Rheinisches) - Festung Ehrenbreitstein -, nimmt an der Veranstaltung "Der Kaiser kommt" teil  
Markus Decker aus Boppard am Rhein stellt einen Sergeanten im Infanterie-Regiment Nr. 28 "von Goeben" (2. Rheinisches) dar. Das Regiment war u.a. als Besatzung auf der Festung Ehrenbreitstein am Rhein stationiert.
Die Organisatoren der Veranstaltung "Der Kaiser kommt" freuen sich über die erstmalige Teilnahme des Sergeanten am historischen Spektakel in Bad Bevensen.


Sergeant Markus Decker aus Boppard am Rhein vertritt in Bad Bevensen die Besatzung der Festung Ehrenbreitstein.

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Anmeldung Nummer 232 für Bad Bevensen: Meico Ridder in der Darstellung eines Füsiliers im 2. Hanseatischen Infanterie Regiment No. 76 
Meico Ridder aus Fredenbeck ist einer der wenigen komplett ausgestatteten Infanteristen. Er stellt einen Füsilier im 2. Hanseatischen Infanterie Regiment No. 76 dar.
Am 11.07.2009 wird Meico im Biwak Anschlagarten präsentieren.

Das 2. Hanseatische Infanterie Regiment No. 76 lag in Garnison:
1867 Stab, I. u. II. in Hamburg, Füsiliere in Lübeck
1897-1919 Stab, I,II,III in Hamburg

Im Kriege:
1870/71 gegen Frankreich
1.-9.9. Einschließung von Metz,12.-18.9. Belagerung von Toul,
10.10.-8.11. Einschließung von Paris, 17.11. Dreux, 21.11. La Madelaine Bouvet, 2.12. Loigny-Poupry, 3./4.12. Orleans, 7.12. Meung,
8.-10.12. Beaugeny-Cravant, 4./15.12. Fréteval, 8.1. Vibraye & 9.1. Conneré, 10.-12.1. Le Mans


Meico Ridder, mittlerweile auch ein alter Bekannter in Bad Bevensen.



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Neuer Teilnehmerrekord bei "Der Kaiser kommt" am 11.07.2009 - rund 330 historische Darsteller kommen nach Bad Bevensen 
Es wird die Bad Bevenser Veranstaltung des Jahres 2009: "Der Kaiser kommt".
Zum heutigen Zeitpunkt sind bereits 232 Darsteller für die Veranstaltung "Der Kaiser kommt" gemeldet. Weitere rund 100 schriftliche Anmeldungen stehen noch aus, wurden aber bereits telfonisch gemeldet. Damit zeichnet sich in diesem Jahr abermals ein Teilnehmerrekord ab, wenn 330 Akteure am Festumzug durch Bad Bevensen teilnehmen und sich anschließend im Wilhelmsgarten tummeln. Ebenfalls erreicht das Herzstück im Wilhelmsgarten, das BIWAK, in diesem Jahr mit nahezu 30 Zelten auch einen neuen Rekord.
Darum gilt für Gruppen und Einzelpersonen: meldet Euch bitte möglichst bald an, da der Platz für uniformierte- und zivilhistorische Darsteller am Bahnhof Bad Bevensen und am Kriegerdenkmal 1870/71 sehr begrenzt ist.

Anmeldung hier:
www.derkaiserkommt-bevensen.de/anmeldungzumevent/index.php


Ein neuer Teilnehmer- und Zuschauerrekord am 11.07.2009 lässt die Organisatoren wieder die logistischen Grenzen erreichen.

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Gästebuch durch Serverabsturz gelöscht 
Liebe User der Website www.derkaiserkommt.de,
leider ist durch einen Severabsturz das Gästebuch gelöscht worden (Einträge vom 9.5. bis 12.5.).
Ich bitte dies zu entschuldigen.

Der Administrator

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Veranstaltungsprogramm für das historische Spektakel "Der Kaiser kommt" am 11.07.2009 


Veranstaltungsprogramm "Der Kaiser kommt" Stand: 12.05.2009

10.00 Uhr Biwak geöffnet (Wilhelmsgarten), militärische Vorübungen
11.00 Uhr Eintreffen des Königs v. Hannover am Bahnhof u. Kranzniederlegung am Langensalzadenkmal
11.45 Uhr Beginn der Veranstaltung am Bahnhof
12.00 Uhr Empfang SM des Deutschen Kaisers, Wilhelm I., am Bahnhof
12.45 Uhr Festumzug durch die Stadt zum Kriegerdenkmal 1870/71 an der Dreikönigskirche
13.15 Uhr Einweihung Kriegerdenkmal 1870/71 an der Dreikönigskirche
13.30 Uhr Festumzug durch die Stadt zum Wilhelmsgarten
14.30 Uhr Platzkonzert (Spielmanns- u. Fanfarencorps der FF Homberg/Ohm)
15.00 Uhr Reitervorführungen der Preußischen Kavallerie-Regimenter Arensberg i.d. Altmark e.V.
15.00 Uhr Schulunterricht in der "Dorfschule"
15.30 Uhr Tanzdarbietungen der Salonlöwen & Hupfdohlen
15.30 Uhr Uniformvorstellung im Biwak
16.00 Uhr Modenschau um 1900
16.30 Uhr Salutschüsse der Vorderlader Uelzen
16.45 Uhr Löschübung der historischen Pumpergruppe Rosche-Prielip
17.00 Uhr Schulunterricht in der "Dorfschule"
17.30 Uhr Feldgottesdienst
18.00 Uhr Abschlusskonzert (Spielmanns- und Fanfarencorps der FF Homberg/Ohm)

- Änderungen vorbehalten -

Musikalische Begleitung an diesem Tage:
- Reiterfanfarencorps Visbek e.V.
- Spielmanns- u. Fanfarencorps der FF Homberg (Ohm)
- Jagdhornbläsercorps Uelzen

Attraktionen, die den ganzen Tag stattfinden:
- Biwak der Alten Armee und französischen Armee mit militärischen Vorübungen
- Ausstellung von originalen Husarenuniformen und Reservistenbildern
- Kleintiere
- Hochradfahrer


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Buntes Treiben in der Altmark - 3. Traditionstreffen des 10. Husaren-Regiments in Stendal erfolgreich beendet 
Am 09.Mai 2009 fand in Stendal in der Altmark das 3. Traditionstreffen des 10. Husaren-Regiments statt. Höhepunkt der diesjährigen Veranstaltung war die Enthüllung einer Gedenktafel am Husaren-Denkmal. Vertreter des Vereins "Historisches Bevensen e.V." waren als Gäste des heimischen Traditionsverbandes der 10er Husaren in die Kreisstadt eingeladen. Mit von der Partie aus dem Landkreis Uelzen waren die "Salonlöwen & Hupfdohlen" und die "Vorderlader Uelzen", die wir ebenfalls in diesem Jahr wieder beim "Kaiser" begrüßen können.

Fotos zum 3. Traditionstreffen in Stendal: www.derkaiserkommt-bevensen.de/eventrueckblick/3-traditionstreffen-stendal-2009

"Alte Bekannte", die wir in Bad Bevensen im Juli wiedersehen oder im letzten Jahr gesehen haben: Peter Krupp und Jörg Dehn (links) und die Alsweder Husaren (rechts).

Fotos zum 3. Traditionstreffen in Stendal: www.derkaiserkommt-bevensen.de/eventrueckblick/3-traditionstreffen-stendal-2009


Auch in Bad Bevensen wieder dabei: Bodo Lange und Hendrik Riedel (links) und erstmals dabei die Spandauer Bumsköppe vom Garde-Fussartillerie-Regiment, Kurt Hoffmann und Hassan Haacke.

Fotos zum 3. Traditionstreffen in Stendal: www.derkaiserkommt-bevensen.de/eventrueckblick/3-traditionstreffen-stendal-2009

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Deutsches Kaiserreich 1871-1918 pur: Organisatoren der Festungstage Grauerort und des 3. Traditionstreffens des 10. Husaren-Regiments laden Gäste nach Stade und Stendal ein 
Das Wochenende vom 09.05. bis 10.05.2009 hat es in sich. Gleich zwei Veranstaltungen, die das Deutsche Kaiserreich betreffen, finden an diesen Tagen in den norddeutschen Städten Stade und Stendal statt.
Mit beiden ausrichtenden Vereinen, der RAG Festung Grauerort und dem 10. Husaren-Regiment i.Tr. Stendal e.V., kooperiert der Verein "Historisches Bevensen e.V." seit einigen Jahren.

Stade-Abbenfleth
Am 09.05. und 10.05.2009 finden in Stade-Abbenfleth, in der Festung Grauerort die nunmehr 4. Festungstage statt.
Die Reservistenarbeitsgemeinschaft (RAG) Festung Grauerort lädt auch in diesem Jahr wieder zu dieser einmaligen Veranstaltung ein.
Wie der Name „Festungstage“ schon erwarten lässt, steckt die Festung den Rahmen für das Soldatenleben in der Zeit des deutschen Kaiserreiches 1870 – 1918 ab. Die beiden Tage werden mit militärischen Themen aus dieser Zeit gefüllt. Daher sind zu dieser Übung Kanoniere, Infanteristen, Kavalleristen, Jäger und viele Andere kommandiert.


Festungstage vor einmaliger originaler Kulisse im Stader Stadtteil Abbenfleth.

Link zu den Festungstagen in Grauerort: www.rag-festunggrauerort.de

Stendal/Altmark Zum mittlerweile 3. Traditionstreffen lädt das 10. Husaren-Regiment i.Tr. Stendal e.V. am 09.05.2009 in die altmärkische Hanse- und Kreisstadt ein.

Das 10. Husaren-Regimant i. Tr. Stendal e.V. besitzt mit der historischen Altstadt eine einmalige Kulisse, die zu einer prachtvollen Veranstaltung, wie sie die wilhelminische Zeit bietet, geradezu einlädt.

Auch diesmal werden wieder Vertreter des Vereins "Historisches Bevensen e.V." beim Traditionstreffen zu Gast sein, sowie erstmalig die Organisatoren des Vereins "Historiale e.V." aus der Bundeshauptstadt Berlin.
Sowohl die Bad Bevenser als auch die Berliner Vereinsgäste werden als Beobachter der Veranstaltung wieder viele Anregungen mit in ihre Heimat nehmen.


Die Buker Husaren (links) waren im Jahre 2008 ein weiterer Blickfang beim 2. Traditionstreffen neben dem Verein "Preußische Kavallerie-Regimenter Arensberg in der Altmark e.V." Rechts: Hans-Jürgen Betzholz, Bevensens Bürgermeister von 1871, als Moderator beim Auftritt der Salonlöwen & Hupfdohlen auf dem Winckelmannplatz.

Link zum 10. Husarenregiment i.Tr. Stendal e.V.: www.husaren10-stendal.de

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Siegmund Behrendt, Sergeant im Königin Augusta Garde-Grenadier-Regiment Nr. 4, nimmt an der Veranstaltung "Der Kaiser kommt" teil 
In diesem Jahr nimmt zum ersten Mal Siegmund Behrendt vom Verein Historische Uniformen des Deutschen Kaiserreichs 1871-1918 e.V. an der Veranstaltung "Der Kaiser kommt" teil. Kamerad Behrendt stellt einen Sergeanten im Königin Augusta Garde-Grenadier-Regiment Nr. 4 dar.

Das Königin Augusta Garde-Grenadier-Regiment Nr. 4 wurde 1860 in Koblenz aufgestellt. Es gehörte zum preußischen Gardekorps und trug den Ehrennamen der Königin Augusta.

1890 erfolgte die Umbenennung von 4. Garde-Grenadier-Regiment Königin in Königin Augusta Garde-Grenadier-Regiment Nr. 4, 1893 die Verlegung von Coblenz nach Spandau. Erst 1897 wurde Berlin zum Standort der „Augustaner“ (Kasernenanlagen Lehrter Straße).

Zum 25jährigen Chef-Jubiläum der preußischen Königin (A.K.O. vom 14. Oktober 1886) erhielten die aktiven Offiziere des Regiments als Geschenk neue Seitenwaffen: „Augustaner-Degen“ für die des I. und II. Bataillons und Säbel für das III. (Füsilier-) Bataillons. Es handelte sich dabei um Infanterie-Offizier-Degen (I.O.D.) und Füsilier-Offizier-Säbel (F.O.S.) in einer eigenständigen und nur bei diesem Regiment geführten Form. Die Portepee-Unteroffiziere trugen weiterhin die regulären preußischen Offizier-Seitengewehre.

Letzter Kommandeur wurde im Sommer 1918 Freiherr Walter von Schleinitz (1872-1950).

Das Kriegerdenkmal befindet sich auf dem städtischen Friedhof am Columbiadamm in Berlin (Neuer Garnisonfriedhof Berlin).


Siegmund Behrendt in der Uniformierung eines Sergeanten im Königin Augusta Garde-Grenadier-Regiment Nr. 4.

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Gästebuch der Website "Der Kaiser kommt" wieder online 
Nachdem im letzten Jahr unser Gästebuch einer Spam-Attacke zum Opfer gefallen ist und dieses aus dem Netz genommen werden musste, konnte mittlerweile, bedingt durch ein Software-Update, ein neues Gästebuch mit Spamschutz installiert werden.
Wer Lust hat, der möge seinen Kommentar dort eintragen.

Hier geht es direkt zum Gästebuch: www.derkaiserkommt-bevensen.de/gaestebuch

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Die Husarenkameradschaft Rheder i.d.Tr. des Husaren-Regiments Nr. 8 in Bad Bevensen wieder dabei 
Auch in diesem Jahr können sich die Organisatoren und Gäste wieder über die Teilnahme der Husarenkameradschaft Rheder i.d.Tr. des Husaren-Regiments Nr. 8 aus dem Bundesland Nordrhein-Westfalen freuen.
Die Husarenkameradschaft Rheder des Husarenregiments Kaiser Nikolaus II. von Rußland (1. westfäl.) No. 8 betreibt zusammen mit Baronin und Baron Spiegel von und zu Peckelsheim und der Schloßbrauerei Rheder im alten Wasserschloß Brakel-Rheder ein Husarenmuseum, welches sich den Husaren im allgemeinen und dem Husarenregiment Nr. 8 widmet.


Aus Brakel in Nordrhein-Westfalen: die Husarenkameradschaft Rheder i.d.Tr. des Husaren-Regiments Nr. 8 (Kaiser Nikolaus II. von Rußland).

Besuchen Sie das Husarenmuseum in Brakel-Rheder: www.husarenmuseum.de


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Feldgottesdienst zum Abschluss des historischen Spektakels am 11.07.2009 
Er ist wieder mit von der Partie: unser Feldgeistliche mit seiner "Kathedrale". In diesem Jahr findet der Feldgottesdienst am Ende der Veranstaltung "Der Kaiser kommt" als Tagesabschluss statt.
Bereits im Jahre 2008 fand der Gottesdienst einen großen Anklang bei Aktiven und Gästen.



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Berichte von Ulrich Schiers über den Fez und den Eisernen Halbmond 
Kapitänleutnant Schiers und Gemahlin gehören zu den ersten Darstellern, die sich bei "Der Kaiser kommt" und der "Historiale" angemeldet haben. Ulrich Schiers stellt einen Kapitänleutnant der Kaiserlichen Marine dar und ist Experte, wenn es um die Kaiserliche Marine geht. Er konzipierte mitunter einige Ausstellungsbereiche im Internationalen Maritimen Museum in Hamburg, das erst seit Sommer 2008 eröffnet ist. Dort ist er heute auch hauptberuflich als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Für diesen Blog hat Herr Schiers uns zwei Berichte über den Eiserner Halbmond und den Fez zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.



Eiserner Halbmond, um 1915 Die osmanische Kriegsmedaille „Harp Madalyasi“ auch bekannt als Gallipoli Star oder Eiserner Halbmond war eine militärische Auszeichnung des Osmanischen Reiches, die von Sultan Mehmed Reshad V. am 1. März 1915 für die Tapferkeit im Kampf gestiftet wurde.
Verleihungen erfolgten mit einer offiziellen Urkunde. Berechtigt zur Verleihung waren, neben dem Sultan, auch die beiden Oberkommandierenden Enver Pascha und Liman von Sander.
In der Schlacht von Gallipoli 1915 stand das Deutsche Reich als Bündnispartner an der Seite des Osmanischen Reiches. Aus dem türkischen Sieg leitet Mustafa Kemal (Atatürk) seine Rolle als Volksheld und Retter der Türkei ab.
Da England australische und neuseeländische Truppen in diesen Kampf schickte, gilt diese Niederlage Aufgrund der hohen Opferzahlen noch heute als wesentlicher Auslöser für den Schritt in die Unabhängigkeit dieser beiden Staaten vom britischen Mutterland.
Diese Auszeichnung wurde auch an zahlreiche deutsche Militärangehörige und Besatzungsmitgliedern der „JAVOUS SULTAN SELIM I.“ und: „MIDILLI“. verliehen.

Fez für Offiziere, getragen von deutschen Besatzungsangehörigen der Schiffe „JAVOUS SULTAN SELIM I.“ und „MIDILLI“, um 1914 Vor Beginn des 1.Weltkrieges hatte die durch vorangegangene Kriege stark geschwächte türkische Marine in Großbritannien zwei Linienschiffe und vier Zerstörer in Auftrag gegeben, die aber dort zurückgehalten wurden und später unter britischer Flagge in Dienst gestellt wurden.
Daher wurde es von Enver Pascha, dem Führer des türkischen Volkes mit Freude begrüßt, als Konteradmiral Souchon, der Chef der deutschen Mittelmeerdivision sich bei Kriegsausbruch auf eigene Initiative entschloss, mit dem Panzerkreuzer „GOEBEN“ und dem Kleinen Kreuzer „BRESLAU“ den Durchbruch nach Konstantinopel zu wagen und beide Schiffe in den vorläufigen Besitz der Türkei zu übergeben.
Die Ankunft der Schiffe übte eine entscheidende Wirkung auf die Haltung der Türkei und damit verbunden auch auf den weiteren Verlauf des Krieges aus. Der Zufahrtsweg nach Russland vom Mittelmeer aus durch die Dardanellen blieb verschlossen.
Am 14. August 1914 wurde auf beiden Schiffen die deutsche Flagge niedergeholt und der türkische Halbmond mit Stern gesetzt. „GOEBEN“ führte fortan den Namen: „JAVOUS SULTAN SELIM I.“, „BRESLAU“: „MIDILLI“. Die Schiffe erhielten gemischte deutsch-türkische Besatzungen, welche gut zusammenarbeiteten und es unter dem nun türkischen Flottenchef Souchon zu beachtlichen Leistungen brachte.
Da der bloße Flaggenwechsel nicht ausreichte um die deutschen Schiffe auch nach außen hin als türkische zu kennzeichnen, wurde angeordnet, dass die deutschen Besatzungsmitglieder statt der Mütze den türkischen Fez zu tragen haben.
„MIDILLI“ sank am 20.1. 1914 mit dem Verlust von 330 Mann im Ägäischen Meer.
S.O.M.S. (Seiner Osmanischen Majestät Schiff) „JAOVUS SULTAN SELIM I.“ wurde am 2.11. 1918 endgültig der Türkei überlassen und fuhr nach einer Grundüberholung unter dem Namen „JAOVUS SELIM“ und erhielt 1936 den Namen: “YAWUZ“. Ab 1948 lag das Schiff stationär in Izmir. Nachdem Verhandlungen u.a. mit der Bundesrepublik gescheitert waren, diesen letzten noch existierenden Panzerkreuzer der Nachwelt als Museumsschiff zu erhalten, wurde die Ex „GOEBEN“ 1973/74 in der Türkei verschrottet.
Bis weit in die 60-er Jahre hinein besuchten sich gegenseitig türkische und deutsche Kameraden, dabei fanden herzliche Treffen statt, hatten sich doch in der schweren Zeit auf allen Ebenen zahlreiche Freundschaften gebildet.

Ulrich Schiers


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Veranstaltung "Der Kaiser kommt" im Urlaubsmagazin 2009 der Bad Bevensen Marketing GmbH erwähnt 
In der diesjährigen Ausgabe des Urlaubsmagazins (ehemals Gastgeberverzeichnis) der Bad Bevensen Marketing GmbH (BBM) ist unsere Veranstaltung mit einem Satz erwähnt: "An seine zwei Durchreisen 1870/71 erinnert im Juli das historische Spektakel Der Kaiser kommt."
Die Durchreisen fanden allerdings 1871 und 1872 statt. Ein weiterer Satz erwähnt das Kriegerdenkmal: "Die Kanonen am Kriegerdenkmal neben der Dreikönigskirche stiftete Kaiser Wilhelm II." Auch dieser Satz ist verbesserungswürdig, da nicht Wilhelm II., sondern Wilhelm I. die Kanonen stiftete.
Aber jeder macht ja mal Fehler!



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Die "Dorfschule" als weiteres Highlight im Wilhelmsgarten: Schulunterricht wie zu Kaisers Zeiten für Groß und Klein 
Die im letzten Jahr begonnene enge Zusammenarbeit zwischen dem Verein "Historisches Bevensen e.V." und dem Hamburger Schulmuseum wird in diesem Jahr fortgesetzt mit der erneuten Errichtung einer "Dorfschule" im Wilhelmsgarten.
Eberhard Riedel vom Hamburger Schulmuseum ist wieder als Schulmeister mit von der Partie, um den kleinen und großen Besuchern in zwei Unterrichtseinheiten den Schulunterricht zu Kaisers Zeiten anschaulich darzustellen.
Ein großer Dank gilt bei der Ausführung dieses Veranstaltungspunktes der Seedorfer Dorfgemeinschaft, die für die "Dorfschule" wieder das Inventar aus dem Seedorfer Schulmuseum zur Verfügung stellt.


Ein Schulmeister, wie er im Buche steht. Erinnerungsfoto mit Kaiser und Kaiserin (links). Wenn der Lehrer etwas fragt, dann hat der Schüler aufzustehen (rechts).


Das Inventar für die "Dorfschule" stellt die Seedorfer Dorfgemeinschaft aus ihrem Schulmuseum zur Verfügung.

Link zum Hamburger Schulmuseum: www.hamburgerschulmuseum.de

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Die Kanone aus dem Boxer-Aufstand (1900-1901) am Marine-Ehrenmal Laboe 
Als Reaktion auf das verstärkte Eindringen von Fremden nach China brach 1900 der sogenannte "Boxer-Aufstand" aus. Er wurde so nach einem der größten chinesischen fremdenfeindlichen Geheimbünde genannt und fand Sympathie und Unterstützung auch bei offiziellen chinesischen Stellen.
Zum Schutze des Gesandschaftsviertels in Peking und fremder Besitzungen in Tientsin wurden im Juni 1900 von den vor der Peiho-Mündung versammelten ausländischen Kriegsschiffen britische, deutsche, russische, französische, US-amerikanische, japanische, italienische und österreichische Truppen ausgeschifft. Die insgesamt 2.100 Soldaten traten unter Führung des britischen Vizeadmirals Seymour die Fahrt mit Eisenbahnzügen nach Tientsin und Peking an.
Bei Gefechten um das Fort und Arsenal Hsi-ku gab Admiral Seymour zur Verstärkung seiner schwachen Spitze dem deutschen Landungskorps (unter Führung Kapitän zur See v. Usedom) den später durch ein Bild berühmt gewordenen Befehl: "The Germans to the front!"
Nachdem am 20. Juni 1900 der deutsche Gesandte in Peking bei einem Vermittlungsversuch ermordet worden war, ordnete Kaiser Wilhelm II. noch am gleichen Tage die Verschiffung der zwei mobilen Seebataillone (Marine Landtruppen) nach Ostasien an.
Die erste Linienschiffsdivision und eine Freiwilligen-Brigade in Stärke von 17.000 Mann folgten.
Generalfeldmarschall von Waldersee übernahm im Oktober 1900 den Oberbefehl über die internationalen Truppen, obwohl zu diesem Zeitpunkt ein derartiger Aufwand nicht mehr erforderlich war.
Schon im ersten Halbjahr 1901 wurden erste Teile der entsandten Einheiten zurückgezogen. Am 7. September 1901 kam es zum Friedensschluss zwischen China und den an der Niederwerfung des Aufstandes beteiligten Mächten.
Oberwaffenwart Kleine vom 1. Seebataillon brachte 1901 diese Kanone als Kriegsbeute nach Deutschland. Die Witwe Kleines vermachte die Kanone dem Deutschen Marinebund, der sie 1982 zum Gedenken an die Opfer des "Boxer-Aufstandes" am Marine-Ehrenmal Laboe aufstellte.


Neben dem Ehrenhof des Marine-Ehrenmals Laboe steht diese Kanone aus dem "Boxer-Aufstand" zum Gedenken an die Opfer des Aufstandes.

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Erneute Postsendung an Werbeprospekten für die "Historiale 2009" in Bad Bevensen eingetroffen - reißender Absatz in der Heidestadt und Umgebung 
In Bad Bevensen und Umgebung sowie im norddeutschen- und mitteldeutschen Raum läuft die Werbekampagne für die Veranstaltung "Der Kaiser kommt" auf Hochtouren.
Ebenso wird im Bad Bevenser Einzugsgebiet fleißig die Werbetrommel für das Berliner Geschichtsfestival "Historiale 2009" gerührt, bei dem der Verein "Historisches Bevensen e.V." in diesem Jahr Veranstaltungspartner ist.

Im Rahmen einer einmonatigen Geschichtsausstellung im Bad Bevenser Kurhaus konnte für beide historische Spektakel, "Der Kaiser kommt" und "Historiale", ordentlich Werbung gemacht werden. Jeweils rund 2000 Flyer der Festivals in Bad Bevensen und Berlin konnten in dieser Zeit unter die Leute gebracht werden.


Nachschub aus Berlin: Flyer und Plakate der Historiale 2009.

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Parkplatz hinter dem Rathaus in Bad Bevensen am 11.07.2009 wieder für Veranstaltungsteilnehmer reserviert - Parkberechtigungen erforderlich 
Teilnehmer, die am 11.07.2009 zum historischen Spektakel "Der Kaiser kommt" mit dem Auto anreisen, steht der Parkplatz hinter dem Rathaus wieder zur Verfügung.
Darsteller, die bereits am Freitag (10.07.2009) anreisen, können an diesem Tage natürlich auch schon auf diesem Parkplatz parken.
Die spezielle Parkberechtigung für am Freitag und am Samstag Anreisende ist vor Ort im Wilhelmsgarten erhältlich (Meldekopf/Biwak/Organisationsleitung).
Um der Komplettsperrung Nachdruck zu verleihen blockiert der Bauhof der Samtgemeinde Bevensen ab 6.00 Uhr morgens die beiden Zufahrten von der Medinger Straße und der Lindenstraße aus mit Barken.
Diese müssen beim Einfahren in den Parkplatz von den Parkberechtigenten weggeschoben und danach wieder vorgeschoben werden.
Alle Teilnehmerinformationen zur Veranstaltung "Der Kaiser kommt" entnehmen Sie bitte der Infomappe, die den angemeldeten Akteuren ab Mitte Mai per Post zugesandt wird.


Der Rathaus-Parkplatz: im Hintergrund die Rückseite des Rathauses (links) und Blickrichtung Wilhelmsgarten (rechts).

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Vertreter des Vereins "Historisches Bevensen e.V." am Grab des "Löwen von Afrika" 
Als Paul von Lettow-Vorbeck 1964 in Hamburg starb, reisten eigens einige noch lebende Askaris der ehemaligen Schutztruppe auf Einladung des Auswärtigen Amtes an, um „ihrem“ General die letzte Ehre zu erweisen. Einige Offiziere der Bundeswehr wurden für die Ehrenwache abkommandiert und Verteidigungsminister Kai-Uwe von Hassel hielt die Trauerrede mit dem Kernsatz, der Tote sei wahrlich im Felde unbesiegt gewesen.

Unweit des Ortes Bad Segeberg (Schleswig-Holstein, auf dem Friedhof der Vicelinkirche in Pronstorf, steht das Grab des "Löwen von Afrika". Ein schlichter Grabstein weist darauf hin, dass hier der General der Infanterie a.D. neben seiner Frau begraben liegt.



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Für die Historiale 2009 fehlen Pferdekoppeln 
Die Berliner Morgenpost ist bei der Suche nach Pferdekoppeln für die Pferde der Preußischen Kavallerie-Regimenter Arensberg i.d. Altmark e.V., die bei der Historiale 2009 auftreten werden, behilflich. Die Reiter aus Arensberg werden mit ihren Pferden und Kutschen für die Bad Bevenser Kaiserdarsteller (Erhard Brandes und Gerhard Friedrich Schmidt) und ihre Gemahlinnen anreisen und diese fahren bzw. eskortieren. Der Auftritt der Kavallerie-Regimenter wird eine der Hauptattraktionen des diesjährigen Berliner Geschichtsfestivals darstellen.

Liebe Besucher dieses Blogs: wenn Sie aus Berlin kommen sollten und sind bereit auf Ihrem Grundstück einige Pferde weiden zu lassen, dann melden Sie sich bitte beim Verein "Historiale e.V.", Frau Anina Falasca, Email: anina.falasca@historiale.de, Telefon (030)20 45 46 73.


Ein Verein der Extraklasse: die "Preußischen Kavallerie-Regimenter Arensberg i.d. Altmark e.V.".

Das Ziel des Vereins "Preußische Kavallerie-Regimenter Arensberg i.d. Altmark e.V." ist es, den Zauber „Preußen“ nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und auch für jüngere Generationen bewusst zu machen. Was Schule und Erziehung an Wissensvermittlung leider versäumen, wollen sie in dem gegebenen kleinen Rahmen über die Hohenzollern und ihr Werk vermitteln.

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Das Garde-Fussartillerie-Regiment aus Berlin-Spandau erstmals in Bad Bevensen vertreten 
Immer mehr historische Darsteller aus dem Raum Berlin geben ihre Anmeldung zur Veranstaltung "Der Kaiser kommt" in Bad Bevensen ab.
So auch Kurt Hoffmann und Hassan Haacke.
Die beiden Spandauer stellen einen Wachtmeister und einen Vizewachtmeister des Garde-Fußartillerie-Regiments (Garnison Spandau) dar. Im deftigen Berliner Jargon wurden die Soldaten dieses Regiments auch liebevoll „Bumsköppe“ genannt.


Kurt Hoffmann und Hassan Haacke vom Garde-Fußartillerie-Regiment aus Berlin-Spandau.

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Erste Organisationsunterlagen für "Der Kaiser kommt" beim Berliner Partnerverein "Historiale e.V." eingetroffen 
Nun hat sie begonnen, die heiße Phase in der Organisation für die Veranstaltung "Der Kaiser kommt". Als erstes erhielten die Partner vom Berliner Verein "Historiale e.V." Organisationsausweise und Veranstaltungsinformationen für das Bad Bevenser historische Spektakel. Die Delegation aus Berlin wird am 11.07.2009 unmittelbar in der Veranstaltungsorganisation eingebunden sein.


Stolz präsentiert Johannes Großer die Bad Bevenser Organisationsunterlagen.

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Das Spielmanns- und Fanfarencorps der FF Homberg (Ohm) als weitere Musikgruppe bei der diesjährigen Veranstaltung "Der Kaiser kommt" dabei 
Seit heute steht es fest: als weitere Musikgruppe neben dem Reiterfanfarencorps Visbek e.V. und den Jagdhornbläsern aus Uelzen wird in diesem Jahr auch erstmalig das Spielmanns- und Fanfarencorps der FF Homberg (Ohm) in Bad Bevensen beim "Kaiser" dabei sein.
Die von den Hombergern getragene Uniform ist eine Nachbildung der Uniform des früheren Großherzoglich-Hessischen Garde-Füsilier-Regiements des Jahres 1813.
Hessen-Darmstadt musste damals für Napoleon Truppen stellen, die sich nach der Völkerschlacht bei Leipzig auf die Seite Preußens, Österreichs und Russlands stellten. Dieses hessische Regiment nahm an den Befreiungskriegen teil und verfolgte die napoleonischen Truppen bis nach Paris.
Nach den Befreiungskriegen ging aus dem Regiment das Großherzoglich-Hessische Infanterie-Regiement Nr. 116 hervor. Dieses bestand bis 1918 und dann noch einmal von 1935-1945.
Dank der perfekten Rekonstruktion der Uniform weicht sie nur in ganz kleinen Veränderungen vom historischen Original ab.


Musiker der Extraklasse und Augenweide dazu: das Spielmanns- und Fanfarencorps der FF Homberg (Ohm) aus Hessen.

Mehr zum Spielmanns- und Fanfarencorps der FF Homberg (Ohm) unter: www.naumi-media.de/sfc


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Beste Werbung für "Der Kaiser kommt" und "Historiale" - Die Ausstellung "Bevensen & Medingen im Wandel der Zeit" 
Seit dem 5. April 2009 (bis 26. April 2009) ist im Wandelgang des Kurhauses die vereinseigene Ausstellung "Bevensen & Medingen im Wandel der Zeit" zu sehen. Die Präsenz des Vereins "Historisches Bevensen e.V." in dem Gebäude, in dem sich viele Gäste und Einheimische aufhalten, stellt sich immer mehr als eine einmalige Plattform dar, um für die Veranstaltungen "Der Kaiser kommt" und "Historiale" intensivst Werbung zu betreiben. Bislang sind mehrere Hundert Flyer für die beiden historischen Veranstaltungen unter die Leute gebracht worden.


Ein kleiner Infotisch im Wandelgang des Kurhauses informiert über die kaiserlichen Aktivitäten des Vereins "Historisches Bevensen e.V." und des Vereins "Historiale e.V.".

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Ortstermin des Arbeitskreises "Der Kaiser kommt" mit Vertretern des Spielmanns- und Fanfarencorps der FF Homberg (Ohm) 
Zu einem Ortstermin am 20. April 2009 trafen sich in Bad Bevensen der 1. Vorsitzende des Spielmanns- und Fanfarencorps der FF Homberg (Ohm), Hans-Joachim Pfeil, nebst Ehefrau und Mitglieder des Arbeitskreises "Der Kaiser kommt".
Das rund 50-köpfige Musikcorps aus Hessen wird am 11.07.2009 als zweite Musikgruppe neben dem Reiterfanfarencorps Visbek e.V. optische und musikalische Akzente setzen.
Nachdem am Bahnhof Bad Bevensens der grobe Ablauf des Kaiserempfangs und musikalische Details besprochen wurden, ging die Delegation die Strecke des Festumzuges in die Innenstadt ab.
Somit konnte der Arbeitskreis bereits eine relativ genaue Planung des Veranstaltungsablaufs erarbeiten.


Ortstermin in Bad Bevensens Mitte: Mitglieder des Arbeitskreises "Der Kaiser kommt" und das Ehepaar Pfeil (Spielmanns- und Fanfarencorps der FF Homberg (Ohm).

Mehr zum Spielmanns- und Fanfarencorps der FF Homberg (Ohm) unter: www.naumi-media.de/sfc

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Vor 91 Jahren - 20. April 1918: Manfred von Richthofen erringt seine beiden letzten Luftsiege Nr. 79 und 80 

Am 20. April 1918 erringt das deutsche Fliegerass Manfred von Richthofen um 18.40 Uhr und 18.43 Uhr mit seiner legendären Fokker DR I. seinen beiden letzten Luftsiege Nummer 79 und 80.
Den berühmten Beinamen "Roter Baron" erhielt von Richthofen, der einen Großteil seiner Einsätze in mehr oder weniger rot gestrichenen Flugzeugen flog, erst nach dem Krieg.
Im Ersten Weltkrieg wurde Richthofen auf französischer Seite „Le Diable Rouge“ (Der rote Teufel) genannt.

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Minenjagdboot "Bad Bevensen" findet im Mittelmeer vor der Küste Sardiniens drei Minen aus dem 2. Weltkrieg 
Mittelmeer - Rund 30 Schiffe aus 15 Nationen nahmen an der NATO-Großübung "Loyal Mariner 09" vor der Küste Sardiniens teil. Das bisher größte Minenabwehrmanöver der NATO endete erfolgreich. Die Deutsche Marine hat dabei drei alte Seeminen aufgespürt. Das Minenjagdboot "Bad Bevensen" ortete die Sprengkörper im Mittelmeer. Sie werden demnächst von der italienischen Marine beseitigt. Der deutsche Fregattenkapitän Marcus Paetsch ist Kommandeur eines von drei ständigen NATO-Einsatzverbänden, der an dem Manöver teilnahm. Die "Bad Bevensen" gehört zu seinem NATO-Minenabwehrverband - Standing NATO Mine Countermeasures Group 2 (SNMCMG 2).
An dem Manöver beteiligten sich drei von vier ständigen NATO-Einsatzverbänden, die italienische Marine sowie Schiffe der spanischen Marine. Die Deutsche Marine war an dem Manöver mit der Fregatte "Emden", dem Betriebsstofftanker "Spessart", dem Tender "Donau", dem Minenjagdboot "Bad Bevensen" sowie dem Minenjagdboot "Sulzbach-Rosenberg" beteiligt. Die gesamten Marineschiffe standen unter dem Kommando des italienischen Konteradmirals Claudio Gaudiosi. Die beiden ständigen NATO-Minensuchverbände SNMCMG 1 und SNMCMG 2 fahren nun weiter nach La Spezia in Nordwestitalien an der Küste Liguriens. Dort ist die Teilnahme an der Übung "Italian Menex 09" vorgesehen.


Das Patenboot der Stadt Bad Bevensen: das Minenjagdboot "Bad Bevensen" vor Sizilien.

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Bevenser Nachrichten: "Der Kaiser kommt" und "Historiale" - Geschichtsfestivals in Bad Bevensen und Berlin schon jetzt auf Erfolgskurs 


Den ganzen Artikel können Sie sich hier per Download anschauen:
http://www.derkaiserkommt-bevensen.de/d ... 042009.pdf

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Highlight im Wilhelmsgarten: Karola Beckmann ist mit ihrer Schneiderstube wieder dabei 
In der Nähstube um 1900 werden Sie das Entstehen eines Leibwäschestückes erleben können.
Ob Fragen zu Modeepochen, alten Nähtechniken oder zum Nacharbeiten historisch korrekter Bekleidung, die Näherin beantwortet sie gerne.
Beispiele angefertigter Kostüme und originaler Stücke, wie Oberbekleidung, Leibwäsche und Accessoires, werden gezeigt.
Abgerundet wird dieser Einblick in die Mode vergangener Zeiten durch ein Album mit Nachdrucken von Modekupfern.


Attraktion und Anziehungspunkt im Wilhelmsgarten: das Schneiderzelt von Karola Beckmann.




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Lockstedter Lager - Die kaiserliche Truppenübungsplatz-Tour - Geschichte hautnah erleben - Einweihung am 18.04.2009 
Das Lockstedter Lager (1870- 1919) gehörte zu den größten Schieß - u. Truppenübungsplätzen in der Kaiserzeit. Es war der Übungsplatz des IX. A.K.

Im Jahre 1900 wurden hier die deutschen Teile des Expeditions-Korps, zur Niederschlagung des Boxeraufstandes in China unter Feldmarschall Graf von Waldersee zusammengestellt.

Eine besondere Bedeutung erhielt das Lockstedter Lager durch Ausbildung der finnischen Jäger für den Unabhängigkeitskampf gegen Rußland.

Die Idee einen Wander- und Radweg über den ehemaligen Truppenübungsplatz mit seinen teilweise noch vorhandenen historischen Orten und Plätzen einzurichten, entstand im Jahr 2006.
Als Grundlage diente die Fahrradtour durch die alten Dörfer der Gemeinde Hohenlockstedt, sowie die Fahrradtour entlang der alten Übungsplatzgrenzen.

Im Jahr 2007 begann der Verein für Kultur und Geschichte von Hohenlockstedt, mit den Arbeiten zur Einrichtung des ca. 15 km langen Wander- und Radweges " Kaiserliche -Übungsplatz Tour".

Mit dem Aufstellen der 9. und letzten Informationstafel konnte der Wander- und Radweg im November 2008 fertig gestellt werden.
Alle Erklärungen auf den Informationstafeln sind in deutscher und finnischer Sprache nachzulesen.

Die Einweihung ist für Samstag den 18. April 2009 vorgesehen.


Das 1. Ostasiatische Infanterie-Regiment während des Boxeraufstandes. Die Zusammenstellung der Truppe erfolgte im Lockstedter Lager.

Weitere Informationen :
Verein für Kultur und Geschichte von Hohenlockstedt eV.
Am Wasserturm 4a
25551 Hohenlockstedt
Tel. 04826 - 8327 und 04826 - 683

Links:
www.museum-hohenlockstedt.de
http://sh-home.de/s.j.schaefer/truebpla ... -1906.html

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Vor 91 Jahren - 13. April 1918: Die mit den finnischen Weißgardisten verbündeten deutschen Truppen unter General Rüdiger von der Goltz erobern im finnischen Bürgerkrieg nach zweitägigen Straßenkämpfen Helsinki. 
Das kaiserliche Deutschland hatte am Anfang des Bürgerkrieges ein gespaltenes Verhältnis zu Finnland. Es war im deutschen Interesse, sich in der Nachbarschaft Russlands ein befreundetes bürgerliches Land zu sichern, andererseits konnte die offene Unterstützung der Weißen den Friedensprozess von Brest-Litowsk gefährden. Die Anerkennung Finnlands durch Russland und die spätere Unterzeichnung des Friedensvertrages, in dem sich Russland zur Evakuierung Finnlands verpflichtete, erleichterten die Situation. Am 7. März 1918 unterzeichneten die finnischen Gesandten in Berlin, Edvard Hjelt und Rafael Erich, einen Friedensvertrag mit Deutschland. Wenig später traf der soeben aus Helsinki geflüchtete Svinhufvud in Berlin ein und bat um die Entsendung von Hilfstruppen.

Die Inanspruchnahme deutscher Hilfe war im weißen Finnland umstritten. Mannerheim hatte diese wiederholt abgelehnt, weil er eine Abhängigkeit Finnlands von Deutschland fürchtete. Auch der Rumpfsenat in Vaasa weigerte sich, die Vereinbarungen Svinhufvuds offiziell zu bestätigen. Der Streit wurde schließlich beigelegt, indem die deutschen Truppen formell dem Oberbefehl Mannerheims unterstellt wurden. Am 3. April 1918 landete die Ostseedivision der deutschen Armee mit 9500 Mann unter Generalmajor Rüdiger Graf von der Goltz in Hanko sowie am 7. April weitere 2500 Mann unter Oberst Otto von Brandenstein von Tallinn aus in Loviisa



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Der Vorstand des Vereins "Historisches Bevensen e.V." und der Arbeitskreis "Der Kaiser kommt" wünscht allen Teilnehmern und Freunden des historischen Spektakels ein frohes Osterfest 


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Die Geithainer Ulanen aus Sachsen sind am 11.07.2009 wieder in Bad Bevensen vertreten 
Mit 10 Aktiven nehmen auch in diesem Jahr wieder die Geithainer Ulanen aus Sachsen an der Veranstaltung "Der Kaiser kommt" am 11. Juli 2009 teil. Wenn im Wilhelmsgarten wieder die schwarz-weiß-rote Fahne weht, dann weiß ein jeder, das dort die Geithainer Ulanen zu finden sind.




Link: http://geithainer-ulanen.npage.de/

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Der Kaiser Wilhelm I.- und Kaiser Friedrich III.-Gedenkstein in Himbergen bei Bad Bevensen 
Anlässlich des sogenannten "Dreikaiserjahres" 1888 errichtete der Kriegerverein Himbergen im Jahre 1895 einen Gedenkstein für Kaiser Wilhelm I. und Kaiser Friedrich III. in der Ortsmitte der Nachbargemeinde Himbergen (Samtgemeinde Bevensen).




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Vor 89 Jahren - 02. April 1920: Die deutsche Reichswehr marschiert im Ruhrgebiet ein, um den Aufstand der kommunistischen Roten Ruhrarmee niederzuschlagen. 
Am 13. März 1920 marschierten von der Auflösung bedrohte Freikorps in Berlin ein. Die „Vorläufige Reichswehr“ verweigerte der legitimen Regierung ihren Schutz, woraufhin diese aus der Stadt floh und die Putschisten Wolfgang Kapp zum Reichskanzler erklärten. Kapp konnte sich aber wegen der Verweigerung der Ministerialbürokratie keine effektive Regierung führen und gab, nachdem auch noch der Generalstreik gegen seinen Putsch erklärt wurde, am 17. März 1920 auf. Der Generalstreik wurde am 22. März offiziell für beendet erklärt.

Im Ruhrgebiet kam am 13. März 1920 zu ersten Demonstrationen, so zum Beispiel mit 20.000 Menschen in Bochum.

Gleichzeitig zum Kapp-Putsch fand am 14. März 1920 in Elberfeld ein Treffen von Vertretern von KPD, USPD und SPD statt. Die linken Arbeiterparteien beschlossen ein spontanes Bündnis gegen die Putschisten. SPD, USPD und KPD verfassten einen gemeinsamen Aufruf zur „Erringung der politischen Macht durch die Diktatur des Proletariats“.



In Folge dieser Erklärung und im Rahmen des Generalstreiks versuchten einige Arbeiter im regionalen Maßstab die Regierungsgewalt zu übernehmen. In den größeren Orten des Ruhrgebietes übernahmen spontan gebildete lokale „Vollzugsräte“ die politische Macht. Sie wurden meist von der USPD dominiert, die KPD war ebenfalls mit dabei. Aber auch die anarchosyndikalistische Freie Arbeiter-Union Deutschlands (FAUD) war vertreten. Arbeitersoldaten wurden aufgestellt, die die Städte kontrollierten und u. a. Fabrikantensöhne gefangennahmen.

Der Roten Ruhrarmee, deren Stärke aus den später abgegebenen Gewehren auf etwa 50.000 Angehörige geschätzt wurde, gelang es, binnen kürzester Zeit die bewaffneten Ordnungskräfte im Revier zu besiegen.

Am 17. März 1920 griffen Einheiten der Roten Ruhrarmee bei Wetter eine Vorhut des Freikorps Lichtschlag unter Hauptmann Hasenclever an, der sich auf Nachfrage als Anhänger der neuen Kapp-Regierung zu erkennen gegeben hatte. Sie erbeuteten die Geschütze, nahmen 600 Freikorpsangehörige gefangen und besetzten Dortmund.

Am 20. März 1920 bildete sich in Essen der Zentralrat der Arbeiterräte, die in Teilen des Ruhrgebiets die Macht übernahmen. Auch in Hagen gab es eine Zentrale.

Die Reichswehrfestung Wesel wird am 24. März angegriffen.

Dem Ultimatum der ins Amt zurückgekehrten Regierung, bis zum 30. März bzw. 2. April Streik und Aufstand aufzugeben, kamen die Arbeiterräte nicht nach.

Der Versuch, den Konflikt auf dem Verhandlungsweg im sogenannten Bielefelder Abkommen beizulegen, scheiterte letztlich am eigenmächtigen Vorgehen des regionalen Militärbefehlshabers Oskar von Watter.

Die Folge war die erneute Proklamation eines Generalstreiks. Daran beteiligten sich mehr als 300.000 Bergarbeiter (rund 75 Prozent der Belegschaften). Der kommunistische Aufstand brachte auch Düsseldorf und Elberfeld in die Hände der Arbeiter. Bis Ende März war das ganze Ruhrgebiet erobert.

Die beteiligten Aufständischen, oftmals Weltkriegsveteranen, bezogen sogar Sold von den Arbeiterräten. Man operierte oft in kleinen Gruppen, die sich auf Fahrrädern fortbewegten. Auch die Festung in Wesel wurde belagert, doch erlitt die Ruhrarmee hier ihre erste Niederlage.

Die Struktur der Roten Ruhrarmee war ebenso wie die politischen Forderungen und Positionen der einzelnen Arbeiterräte sehr heterogen und häufigen Wechseln unterzogen. Insgesamt lässt sich ein starkes Ost-West-Gefälle feststellen. Das von der USPD dominierte östliche Ruhrgebiet organisierte und bewaffnete sich frühzeitiger, unterstützte aber nicht eine Fortführung der bewaffneten Aktionen als Aufstand gegen die wieder handlungsfähige Reichsregierung. Demgegenüber verzögerte sich die Mobilisierung im vor allem von Syndikalisten dominierten westlichen Ruhrgebiet, die Fortführung als Aufstand fand hier aber später größere Sympathien.

Am 2. April 1920 marschierten Reichswehreinheiten ins Ruhrgebiet ein, um den Aufstand niederzuschlagen. Pikanterweise befanden sich darunter auch Einheiten, die noch Tage zuvor den Putsch unterstützt hatten, wie etwa die Marine-Brigade von Loewenfeld.

Mit Rückendeckung der Reichsregierung wurde der Aufstand von General Watter von Norden her niedergeschlagen. Sein Stab führte im Auftrag der Reichsregierung von Münster aus den Bürgerkrieg im Ruhrgebiet, bei dem Verbände von Reichswehr und Freikorps die Rote Armee im Ruhrgebiet niederwarfen.

Es erfolgten Todesurteile sowie Massenerschießungen. Wer bei Festnahme bewaffnet war, wurde erschossen – auch Verletzte. Am 3. April 1920 ließ Reichspräsident Friedrich Ebert die Standgerichte wieder verbieten, um das Schlimmste zu verhüten. Am 12. April 1920 untersagte General von Watter seinen Soldaten „gesetzwidriges Verhalten“.

Erst an der Ruhr machte die Reichswehr halt, weil die britischen Besatzungstruppen wegen Verletzung des Friedensvertrages von Versailles mit der Besetzung des Bergischen Landes drohten.

Nach dem Ende der Kämpfe hatten die Aufständischen weit mehr als 2.000 Tote zu beklagen, Reichswehr und Freikorps etwa 372.


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Der Hindenburgstein auf dem Hindenburg-Platz in Bad Bevensen 

Der erfolgreiche Heerführer im 1. Weltkrieg, Generalfeldmarschall Paul von Beneckendorff und von Hindenburg, geboren am 2. Oktober 1847, gestorben am 2. August 1934, von 1925 bis 1934 Reichspräsident des Deutschen Reiches, weilte am 4. Mai 1920 zum ersten Mal in Bevensen. Er wurde an diesem Tage vom "Kriegerverein Bevensen und Umgebung" in der oberen Medinger Straße empfangen und begrüßt.


Auffällig am Ortseingang von Bad Bevensen: Der Hindenburgstein (links). Auf der Rückseite des Gedenksteins ist das Datum "4. Mai 1920" zu lesen. Erinnerung an den ersten Besuch des "Helden von Tannenberg" im damaligen Bevensen (rechts).

Von Hindenburg kam später des öfteren nach Medingen, um seine dort wohnhafte Tochter Annemarie, verheiratet mit Christian von Pentz, zu besuchen.
Im Jahre 1923 trug ihm der Kriegerverein die Ehrenmitgliedschaft an.
Die Zusage erfolgte mit Schreiben vom 14. August 1923. Am 16. September 1923 (Stammrolle Nr. 278) wurde die Ehrenmitgliedschaft beschlossen.

Um den oft in Bevensen-Medingen weilenden "Helden von Tannenberg" zu ehren, erhielt die Grünanlage am nördlichen Ende zwischen Medinger Straße und Straße Krummer Arm die Bezeichnung "Hindenburgplatz". Anfang der dreißiger Jahre wurde hier ein Findling aufgestellt, der den Namen des großen Heerführers und Reichspräsidenten trägt. Auf der Rückseite des Granitblocks ist das Datum seines ersten Aufenthalts in Bevensen, 4. Mai.1920, zu lesen.

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Das Auguste-Viktoria-Heim zu Bevensen - die heutige Villa im Park 
Das ehemalige Auguste-Victoria-Heim und heutige DRK-Kurhaus VILLA IM PARK befindet sich in der Ebstorfer Straße in Bad Bevensen. Das schöne Fachwerkhaus liegt in einem parkähnlichen, 32500 qm großen Garten. Im Jahr 2010 wird das Kurhaus sein 100-jähriges Bestehen feiern. Es lohnt sich daher einen Blick auf die wechselvolle Geschichte des Hauses zu werfen.


Das ehemalige Auguste-Viktoria-Heim um 1910.

1910: Mitglieder des Vaterländischen Frauenvereins in Bevensen, der als angegliederter Verein des Roten Kreuzes unter der Schirmherrschaft der Kaiserin Auguste Victoria steht, beschließen und finanzieren 1909 den Bau eines Hauses für erholungsbedürftige Kinder.

Am 27.05.1910 wird es als Auguste-Victoria-Heim eingeweiht und eröffnet. Viele Kinder, insbesondere aus dem Ruhrgebiet, machen hier einen Luftkur-Aufenthalt.

1916-1918: Im ersten Weltkrieg wird aus dem Kinderheim zwischenzeitlich ein Lazarett für verwundete und erkrankte Soldaten, die von Ärzten, erfahrenen DRK-Schwestern und ehrenamtlichen Helfern aus Bevensen versorgt werden. Diese Versorgung wird auch in den Nachkriegsjahren gewährleistet.

1920er Jahre: Die Einrichtung wird zum Treffpunkt für verschiedene Gruppen: Es dient als Ausbildungsheim für DRK-Schwestern und für weitere Mitarbeiter im sozialen Bereich wie z. B. Gemeindeschwestern, Mitarbeiter der Kreiswohlfahrtsämter, Tuberkulosefürsorgerinnen. Für kurze Zeit wird es als Außenstelle einer Hildesheimer Haushaltsschule. Auch als Erholungsheim für Kinder, die aus dem Ruhrgebiet kommen, wird es wieder genutzt.

30er Jahre: Nach kurzzeitiger Nutzung durch verschiedene Verbände, Arbeitsdienstler und als Theologenschule wird das Haus in „Hermann-Billung-Heim“ umbenannt. Landjahrfreiwillige werden Bewohner des Heims. Ab 1939 dient das Haus als Landesführerschule XI des DRK der Ausbildung von Schwesternhelferinnen und Bereitschaftsführern des Roten Kreuzes.

1945: Ende des 2. Weltkrieges wird nochmals ein Lazarett eingerichtet. Nach der Besetzung Bevensens schließen die Besatzungstruppen das Heim nicht, dank des Einsatzes der Leiterin Frau Sessinghaus. Es gelingt ihr die Bedingung zu erfüllen, innerhalb von 48 Stunden Flüchtlingskinder aus dem Osten aufzunehmen.

1947-1957: Das Haus wird als Sanatorium für an Tuberkulose erkrankte Kinder genutzt, nachdem die letzten Flüchtlinge das Haus verlassen haben. 1948 wird der DRK-Landesverband Niedersachsen in Hannover Eigentümer der Kur- und Erholungseinrichtung.

Ende der 50er Jahre: Mit einem Umbau erhält das Auguste-Victoria-Heim auch einen neuen Kurcharakter: nun sind es Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren, die aufgenommen werden, um über die Auswirkungen der Kriegsjahre hinwegzukommen. Auch behinderte Jugendliche werden in das Kurprogramm einbezogen.

1969: Bevensen wird im Jahr 1968 als Kneipp-Kurort staatlich anerkannt und der Grundstein für den Bau des Kurzentrums gelegt. Das Auguste-Victoria-Heim verfolgt in diesem Zusammenhang ein neues Konzept: Von nun an werden Seniorinnen und Senioren als Kurgäste empfangen. Die Kuren und Kurgäste werden in enger Zusammenarbeit mit den Rotkreuz-Organisationen in der Bundesrepublik ausgewählt.

Heute: Das Kurhaus hat ganzjährig geöffnet. Es verfügt über 52 Betten in 41 Zimmern. Die Kurgäste nutzen gerne die Heilwirkung der Jod-Sole-Therme und die umfangreichen Angebote im Kurzentrum. Seniorinnen und Senioren fördern ihre Gesundheit von Körper und Seele mit Therapie- und Freizeitangeboten der VILLA IM PARK.


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