Veranstaltung "Der Kaiser kommt" im Urlaubsmagazin 2009 der Bad Bevensen Marketing GmbH erwähnt 
In der diesjährigen Ausgabe des Urlaubsmagazins (ehemals Gastgeberverzeichnis) der Bad Bevensen Marketing GmbH (BBM) ist unsere Veranstaltung mit einem Satz erwähnt: "An seine zwei Durchreisen 1870/71 erinnert im Juli das historische Spektakel Der Kaiser kommt."
Die Durchreisen fanden allerdings 1871 und 1872 statt. Ein weiterer Satz erwähnt das Kriegerdenkmal: "Die Kanonen am Kriegerdenkmal neben der Dreikönigskirche stiftete Kaiser Wilhelm II." Auch dieser Satz ist verbesserungswürdig, da nicht Wilhelm II., sondern Wilhelm I. die Kanonen stiftete.
Aber jeder macht ja mal Fehler!



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Die "Dorfschule" als weiteres Highlight im Wilhelmsgarten: Schulunterricht wie zu Kaisers Zeiten für Groß und Klein 
Die im letzten Jahr begonnene enge Zusammenarbeit zwischen dem Verein "Historisches Bevensen e.V." und dem Hamburger Schulmuseum wird in diesem Jahr fortgesetzt mit der erneuten Errichtung einer "Dorfschule" im Wilhelmsgarten.
Eberhard Riedel vom Hamburger Schulmuseum ist wieder als Schulmeister mit von der Partie, um den kleinen und großen Besuchern in zwei Unterrichtseinheiten den Schulunterricht zu Kaisers Zeiten anschaulich darzustellen.
Ein großer Dank gilt bei der Ausführung dieses Veranstaltungspunktes der Seedorfer Dorfgemeinschaft, die für die "Dorfschule" wieder das Inventar aus dem Seedorfer Schulmuseum zur Verfügung stellt.


Ein Schulmeister, wie er im Buche steht. Erinnerungsfoto mit Kaiser und Kaiserin (links). Wenn der Lehrer etwas fragt, dann hat der Schüler aufzustehen (rechts).


Das Inventar für die "Dorfschule" stellt die Seedorfer Dorfgemeinschaft aus ihrem Schulmuseum zur Verfügung.

Link zum Hamburger Schulmuseum: www.hamburgerschulmuseum.de

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Die Kanone aus dem Boxer-Aufstand (1900-1901) am Marine-Ehrenmal Laboe 
Als Reaktion auf das verstärkte Eindringen von Fremden nach China brach 1900 der sogenannte "Boxer-Aufstand" aus. Er wurde so nach einem der größten chinesischen fremdenfeindlichen Geheimbünde genannt und fand Sympathie und Unterstützung auch bei offiziellen chinesischen Stellen.
Zum Schutze des Gesandschaftsviertels in Peking und fremder Besitzungen in Tientsin wurden im Juni 1900 von den vor der Peiho-Mündung versammelten ausländischen Kriegsschiffen britische, deutsche, russische, französische, US-amerikanische, japanische, italienische und österreichische Truppen ausgeschifft. Die insgesamt 2.100 Soldaten traten unter Führung des britischen Vizeadmirals Seymour die Fahrt mit Eisenbahnzügen nach Tientsin und Peking an.
Bei Gefechten um das Fort und Arsenal Hsi-ku gab Admiral Seymour zur Verstärkung seiner schwachen Spitze dem deutschen Landungskorps (unter Führung Kapitän zur See v. Usedom) den später durch ein Bild berühmt gewordenen Befehl: "The Germans to the front!"
Nachdem am 20. Juni 1900 der deutsche Gesandte in Peking bei einem Vermittlungsversuch ermordet worden war, ordnete Kaiser Wilhelm II. noch am gleichen Tage die Verschiffung der zwei mobilen Seebataillone (Marine Landtruppen) nach Ostasien an.
Die erste Linienschiffsdivision und eine Freiwilligen-Brigade in Stärke von 17.000 Mann folgten.
Generalfeldmarschall von Waldersee übernahm im Oktober 1900 den Oberbefehl über die internationalen Truppen, obwohl zu diesem Zeitpunkt ein derartiger Aufwand nicht mehr erforderlich war.
Schon im ersten Halbjahr 1901 wurden erste Teile der entsandten Einheiten zurückgezogen. Am 7. September 1901 kam es zum Friedensschluss zwischen China und den an der Niederwerfung des Aufstandes beteiligten Mächten.
Oberwaffenwart Kleine vom 1. Seebataillon brachte 1901 diese Kanone als Kriegsbeute nach Deutschland. Die Witwe Kleines vermachte die Kanone dem Deutschen Marinebund, der sie 1982 zum Gedenken an die Opfer des "Boxer-Aufstandes" am Marine-Ehrenmal Laboe aufstellte.


Neben dem Ehrenhof des Marine-Ehrenmals Laboe steht diese Kanone aus dem "Boxer-Aufstand" zum Gedenken an die Opfer des Aufstandes.

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Erneute Postsendung an Werbeprospekten für die "Historiale 2009" in Bad Bevensen eingetroffen - reißender Absatz in der Heidestadt und Umgebung 
In Bad Bevensen und Umgebung sowie im norddeutschen- und mitteldeutschen Raum läuft die Werbekampagne für die Veranstaltung "Der Kaiser kommt" auf Hochtouren.
Ebenso wird im Bad Bevenser Einzugsgebiet fleißig die Werbetrommel für das Berliner Geschichtsfestival "Historiale 2009" gerührt, bei dem der Verein "Historisches Bevensen e.V." in diesem Jahr Veranstaltungspartner ist.

Im Rahmen einer einmonatigen Geschichtsausstellung im Bad Bevenser Kurhaus konnte für beide historische Spektakel, "Der Kaiser kommt" und "Historiale", ordentlich Werbung gemacht werden. Jeweils rund 2000 Flyer der Festivals in Bad Bevensen und Berlin konnten in dieser Zeit unter die Leute gebracht werden.


Nachschub aus Berlin: Flyer und Plakate der Historiale 2009.

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Parkplatz hinter dem Rathaus in Bad Bevensen am 11.07.2009 wieder für Veranstaltungsteilnehmer reserviert - Parkberechtigungen erforderlich 
Teilnehmer, die am 11.07.2009 zum historischen Spektakel "Der Kaiser kommt" mit dem Auto anreisen, steht der Parkplatz hinter dem Rathaus wieder zur Verfügung.
Darsteller, die bereits am Freitag (10.07.2009) anreisen, können an diesem Tage natürlich auch schon auf diesem Parkplatz parken.
Die spezielle Parkberechtigung für am Freitag und am Samstag Anreisende ist vor Ort im Wilhelmsgarten erhältlich (Meldekopf/Biwak/Organisationsleitung).
Um der Komplettsperrung Nachdruck zu verleihen blockiert der Bauhof der Samtgemeinde Bevensen ab 6.00 Uhr morgens die beiden Zufahrten von der Medinger Straße und der Lindenstraße aus mit Barken.
Diese müssen beim Einfahren in den Parkplatz von den Parkberechtigenten weggeschoben und danach wieder vorgeschoben werden.
Alle Teilnehmerinformationen zur Veranstaltung "Der Kaiser kommt" entnehmen Sie bitte der Infomappe, die den angemeldeten Akteuren ab Mitte Mai per Post zugesandt wird.


Der Rathaus-Parkplatz: im Hintergrund die Rückseite des Rathauses (links) und Blickrichtung Wilhelmsgarten (rechts).

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Vertreter des Vereins "Historisches Bevensen e.V." am Grab des "Löwen von Afrika" 
Als Paul von Lettow-Vorbeck 1964 in Hamburg starb, reisten eigens einige noch lebende Askaris der ehemaligen Schutztruppe auf Einladung des Auswärtigen Amtes an, um „ihrem“ General die letzte Ehre zu erweisen. Einige Offiziere der Bundeswehr wurden für die Ehrenwache abkommandiert und Verteidigungsminister Kai-Uwe von Hassel hielt die Trauerrede mit dem Kernsatz, der Tote sei wahrlich im Felde unbesiegt gewesen.

Unweit des Ortes Bad Segeberg (Schleswig-Holstein, auf dem Friedhof der Vicelinkirche in Pronstorf, steht das Grab des "Löwen von Afrika". Ein schlichter Grabstein weist darauf hin, dass hier der General der Infanterie a.D. neben seiner Frau begraben liegt.



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Für die Historiale 2009 fehlen Pferdekoppeln 
Die Berliner Morgenpost ist bei der Suche nach Pferdekoppeln für die Pferde der Preußischen Kavallerie-Regimenter Arensberg i.d. Altmark e.V., die bei der Historiale 2009 auftreten werden, behilflich. Die Reiter aus Arensberg werden mit ihren Pferden und Kutschen für die Bad Bevenser Kaiserdarsteller (Erhard Brandes und Gerhard Friedrich Schmidt) und ihre Gemahlinnen anreisen und diese fahren bzw. eskortieren. Der Auftritt der Kavallerie-Regimenter wird eine der Hauptattraktionen des diesjährigen Berliner Geschichtsfestivals darstellen.

Liebe Besucher dieses Blogs: wenn Sie aus Berlin kommen sollten und sind bereit auf Ihrem Grundstück einige Pferde weiden zu lassen, dann melden Sie sich bitte beim Verein "Historiale e.V.", Frau Anina Falasca, Email: anina.falasca@historiale.de, Telefon (030)20 45 46 73.


Ein Verein der Extraklasse: die "Preußischen Kavallerie-Regimenter Arensberg i.d. Altmark e.V.".

Das Ziel des Vereins "Preußische Kavallerie-Regimenter Arensberg i.d. Altmark e.V." ist es, den Zauber „Preußen“ nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und auch für jüngere Generationen bewusst zu machen. Was Schule und Erziehung an Wissensvermittlung leider versäumen, wollen sie in dem gegebenen kleinen Rahmen über die Hohenzollern und ihr Werk vermitteln.

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Das Garde-Fussartillerie-Regiment aus Berlin-Spandau erstmals in Bad Bevensen vertreten 
Immer mehr historische Darsteller aus dem Raum Berlin geben ihre Anmeldung zur Veranstaltung "Der Kaiser kommt" in Bad Bevensen ab.
So auch Kurt Hoffmann und Hassan Haacke.
Die beiden Spandauer stellen einen Wachtmeister und einen Vizewachtmeister des Garde-Fußartillerie-Regiments (Garnison Spandau) dar. Im deftigen Berliner Jargon wurden die Soldaten dieses Regiments auch liebevoll „Bumsköppe“ genannt.


Kurt Hoffmann und Hassan Haacke vom Garde-Fußartillerie-Regiment aus Berlin-Spandau.

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Erste Organisationsunterlagen für "Der Kaiser kommt" beim Berliner Partnerverein "Historiale e.V." eingetroffen 
Nun hat sie begonnen, die heiße Phase in der Organisation für die Veranstaltung "Der Kaiser kommt". Als erstes erhielten die Partner vom Berliner Verein "Historiale e.V." Organisationsausweise und Veranstaltungsinformationen für das Bad Bevenser historische Spektakel. Die Delegation aus Berlin wird am 11.07.2009 unmittelbar in der Veranstaltungsorganisation eingebunden sein.


Stolz präsentiert Johannes Großer die Bad Bevenser Organisationsunterlagen.

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Das Spielmanns- und Fanfarencorps der FF Homberg (Ohm) als weitere Musikgruppe bei der diesjährigen Veranstaltung "Der Kaiser kommt" dabei 
Seit heute steht es fest: als weitere Musikgruppe neben dem Reiterfanfarencorps Visbek e.V. und den Jagdhornbläsern aus Uelzen wird in diesem Jahr auch erstmalig das Spielmanns- und Fanfarencorps der FF Homberg (Ohm) in Bad Bevensen beim "Kaiser" dabei sein.
Die von den Hombergern getragene Uniform ist eine Nachbildung der Uniform des früheren Großherzoglich-Hessischen Garde-Füsilier-Regiements des Jahres 1813.
Hessen-Darmstadt musste damals für Napoleon Truppen stellen, die sich nach der Völkerschlacht bei Leipzig auf die Seite Preußens, Österreichs und Russlands stellten. Dieses hessische Regiment nahm an den Befreiungskriegen teil und verfolgte die napoleonischen Truppen bis nach Paris.
Nach den Befreiungskriegen ging aus dem Regiment das Großherzoglich-Hessische Infanterie-Regiement Nr. 116 hervor. Dieses bestand bis 1918 und dann noch einmal von 1935-1945.
Dank der perfekten Rekonstruktion der Uniform weicht sie nur in ganz kleinen Veränderungen vom historischen Original ab.


Musiker der Extraklasse und Augenweide dazu: das Spielmanns- und Fanfarencorps der FF Homberg (Ohm) aus Hessen.

Mehr zum Spielmanns- und Fanfarencorps der FF Homberg (Ohm) unter: www.naumi-media.de/sfc


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Beste Werbung für "Der Kaiser kommt" und "Historiale" - Die Ausstellung "Bevensen & Medingen im Wandel der Zeit" 
Seit dem 5. April 2009 (bis 26. April 2009) ist im Wandelgang des Kurhauses die vereinseigene Ausstellung "Bevensen & Medingen im Wandel der Zeit" zu sehen. Die Präsenz des Vereins "Historisches Bevensen e.V." in dem Gebäude, in dem sich viele Gäste und Einheimische aufhalten, stellt sich immer mehr als eine einmalige Plattform dar, um für die Veranstaltungen "Der Kaiser kommt" und "Historiale" intensivst Werbung zu betreiben. Bislang sind mehrere Hundert Flyer für die beiden historischen Veranstaltungen unter die Leute gebracht worden.


Ein kleiner Infotisch im Wandelgang des Kurhauses informiert über die kaiserlichen Aktivitäten des Vereins "Historisches Bevensen e.V." und des Vereins "Historiale e.V.".

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Ortstermin des Arbeitskreises "Der Kaiser kommt" mit Vertretern des Spielmanns- und Fanfarencorps der FF Homberg (Ohm) 
Zu einem Ortstermin am 20. April 2009 trafen sich in Bad Bevensen der 1. Vorsitzende des Spielmanns- und Fanfarencorps der FF Homberg (Ohm), Hans-Joachim Pfeil, nebst Ehefrau und Mitglieder des Arbeitskreises "Der Kaiser kommt".
Das rund 50-köpfige Musikcorps aus Hessen wird am 11.07.2009 als zweite Musikgruppe neben dem Reiterfanfarencorps Visbek e.V. optische und musikalische Akzente setzen.
Nachdem am Bahnhof Bad Bevensens der grobe Ablauf des Kaiserempfangs und musikalische Details besprochen wurden, ging die Delegation die Strecke des Festumzuges in die Innenstadt ab.
Somit konnte der Arbeitskreis bereits eine relativ genaue Planung des Veranstaltungsablaufs erarbeiten.


Ortstermin in Bad Bevensens Mitte: Mitglieder des Arbeitskreises "Der Kaiser kommt" und das Ehepaar Pfeil (Spielmanns- und Fanfarencorps der FF Homberg (Ohm).

Mehr zum Spielmanns- und Fanfarencorps der FF Homberg (Ohm) unter: www.naumi-media.de/sfc

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Vor 91 Jahren - 20. April 1918: Manfred von Richthofen erringt seine beiden letzten Luftsiege Nr. 79 und 80 

Am 20. April 1918 erringt das deutsche Fliegerass Manfred von Richthofen um 18.40 Uhr und 18.43 Uhr mit seiner legendären Fokker DR I. seinen beiden letzten Luftsiege Nummer 79 und 80.
Den berühmten Beinamen "Roter Baron" erhielt von Richthofen, der einen Großteil seiner Einsätze in mehr oder weniger rot gestrichenen Flugzeugen flog, erst nach dem Krieg.
Im Ersten Weltkrieg wurde Richthofen auf französischer Seite „Le Diable Rouge“ (Der rote Teufel) genannt.

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Minenjagdboot "Bad Bevensen" findet im Mittelmeer vor der Küste Sardiniens drei Minen aus dem 2. Weltkrieg 
Mittelmeer - Rund 30 Schiffe aus 15 Nationen nahmen an der NATO-Großübung "Loyal Mariner 09" vor der Küste Sardiniens teil. Das bisher größte Minenabwehrmanöver der NATO endete erfolgreich. Die Deutsche Marine hat dabei drei alte Seeminen aufgespürt. Das Minenjagdboot "Bad Bevensen" ortete die Sprengkörper im Mittelmeer. Sie werden demnächst von der italienischen Marine beseitigt. Der deutsche Fregattenkapitän Marcus Paetsch ist Kommandeur eines von drei ständigen NATO-Einsatzverbänden, der an dem Manöver teilnahm. Die "Bad Bevensen" gehört zu seinem NATO-Minenabwehrverband - Standing NATO Mine Countermeasures Group 2 (SNMCMG 2).
An dem Manöver beteiligten sich drei von vier ständigen NATO-Einsatzverbänden, die italienische Marine sowie Schiffe der spanischen Marine. Die Deutsche Marine war an dem Manöver mit der Fregatte "Emden", dem Betriebsstofftanker "Spessart", dem Tender "Donau", dem Minenjagdboot "Bad Bevensen" sowie dem Minenjagdboot "Sulzbach-Rosenberg" beteiligt. Die gesamten Marineschiffe standen unter dem Kommando des italienischen Konteradmirals Claudio Gaudiosi. Die beiden ständigen NATO-Minensuchverbände SNMCMG 1 und SNMCMG 2 fahren nun weiter nach La Spezia in Nordwestitalien an der Küste Liguriens. Dort ist die Teilnahme an der Übung "Italian Menex 09" vorgesehen.


Das Patenboot der Stadt Bad Bevensen: das Minenjagdboot "Bad Bevensen" vor Sizilien.

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Bevenser Nachrichten: "Der Kaiser kommt" und "Historiale" - Geschichtsfestivals in Bad Bevensen und Berlin schon jetzt auf Erfolgskurs 


Den ganzen Artikel können Sie sich hier per Download anschauen:
http://www.derkaiserkommt-bevensen.de/d ... 042009.pdf

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Highlight im Wilhelmsgarten: Karola Beckmann ist mit ihrer Schneiderstube wieder dabei 
In der Nähstube um 1900 werden Sie das Entstehen eines Leibwäschestückes erleben können.
Ob Fragen zu Modeepochen, alten Nähtechniken oder zum Nacharbeiten historisch korrekter Bekleidung, die Näherin beantwortet sie gerne.
Beispiele angefertigter Kostüme und originaler Stücke, wie Oberbekleidung, Leibwäsche und Accessoires, werden gezeigt.
Abgerundet wird dieser Einblick in die Mode vergangener Zeiten durch ein Album mit Nachdrucken von Modekupfern.


Attraktion und Anziehungspunkt im Wilhelmsgarten: das Schneiderzelt von Karola Beckmann.




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Lockstedter Lager - Die kaiserliche Truppenübungsplatz-Tour - Geschichte hautnah erleben - Einweihung am 18.04.2009 
Das Lockstedter Lager (1870- 1919) gehörte zu den größten Schieß - u. Truppenübungsplätzen in der Kaiserzeit. Es war der Übungsplatz des IX. A.K.

Im Jahre 1900 wurden hier die deutschen Teile des Expeditions-Korps, zur Niederschlagung des Boxeraufstandes in China unter Feldmarschall Graf von Waldersee zusammengestellt.

Eine besondere Bedeutung erhielt das Lockstedter Lager durch Ausbildung der finnischen Jäger für den Unabhängigkeitskampf gegen Rußland.

Die Idee einen Wander- und Radweg über den ehemaligen Truppenübungsplatz mit seinen teilweise noch vorhandenen historischen Orten und Plätzen einzurichten, entstand im Jahr 2006.
Als Grundlage diente die Fahrradtour durch die alten Dörfer der Gemeinde Hohenlockstedt, sowie die Fahrradtour entlang der alten Übungsplatzgrenzen.

Im Jahr 2007 begann der Verein für Kultur und Geschichte von Hohenlockstedt, mit den Arbeiten zur Einrichtung des ca. 15 km langen Wander- und Radweges " Kaiserliche -Übungsplatz Tour".

Mit dem Aufstellen der 9. und letzten Informationstafel konnte der Wander- und Radweg im November 2008 fertig gestellt werden.
Alle Erklärungen auf den Informationstafeln sind in deutscher und finnischer Sprache nachzulesen.

Die Einweihung ist für Samstag den 18. April 2009 vorgesehen.


Das 1. Ostasiatische Infanterie-Regiment während des Boxeraufstandes. Die Zusammenstellung der Truppe erfolgte im Lockstedter Lager.

Weitere Informationen :
Verein für Kultur und Geschichte von Hohenlockstedt eV.
Am Wasserturm 4a
25551 Hohenlockstedt
Tel. 04826 - 8327 und 04826 - 683

Links:
www.museum-hohenlockstedt.de
http://sh-home.de/s.j.schaefer/truebpla ... -1906.html

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Vor 91 Jahren - 13. April 1918: Die mit den finnischen Weißgardisten verbündeten deutschen Truppen unter General Rüdiger von der Goltz erobern im finnischen Bürgerkrieg nach zweitägigen Straßenkämpfen Helsinki. 
Das kaiserliche Deutschland hatte am Anfang des Bürgerkrieges ein gespaltenes Verhältnis zu Finnland. Es war im deutschen Interesse, sich in der Nachbarschaft Russlands ein befreundetes bürgerliches Land zu sichern, andererseits konnte die offene Unterstützung der Weißen den Friedensprozess von Brest-Litowsk gefährden. Die Anerkennung Finnlands durch Russland und die spätere Unterzeichnung des Friedensvertrages, in dem sich Russland zur Evakuierung Finnlands verpflichtete, erleichterten die Situation. Am 7. März 1918 unterzeichneten die finnischen Gesandten in Berlin, Edvard Hjelt und Rafael Erich, einen Friedensvertrag mit Deutschland. Wenig später traf der soeben aus Helsinki geflüchtete Svinhufvud in Berlin ein und bat um die Entsendung von Hilfstruppen.

Die Inanspruchnahme deutscher Hilfe war im weißen Finnland umstritten. Mannerheim hatte diese wiederholt abgelehnt, weil er eine Abhängigkeit Finnlands von Deutschland fürchtete. Auch der Rumpfsenat in Vaasa weigerte sich, die Vereinbarungen Svinhufvuds offiziell zu bestätigen. Der Streit wurde schließlich beigelegt, indem die deutschen Truppen formell dem Oberbefehl Mannerheims unterstellt wurden. Am 3. April 1918 landete die Ostseedivision der deutschen Armee mit 9500 Mann unter Generalmajor Rüdiger Graf von der Goltz in Hanko sowie am 7. April weitere 2500 Mann unter Oberst Otto von Brandenstein von Tallinn aus in Loviisa



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Der Vorstand des Vereins "Historisches Bevensen e.V." und der Arbeitskreis "Der Kaiser kommt" wünscht allen Teilnehmern und Freunden des historischen Spektakels ein frohes Osterfest 


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Die Geithainer Ulanen aus Sachsen sind am 11.07.2009 wieder in Bad Bevensen vertreten 
Mit 10 Aktiven nehmen auch in diesem Jahr wieder die Geithainer Ulanen aus Sachsen an der Veranstaltung "Der Kaiser kommt" am 11. Juli 2009 teil. Wenn im Wilhelmsgarten wieder die schwarz-weiß-rote Fahne weht, dann weiß ein jeder, das dort die Geithainer Ulanen zu finden sind.




Link: http://geithainer-ulanen.npage.de/

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Der Kaiser Wilhelm I.- und Kaiser Friedrich III.-Gedenkstein in Himbergen bei Bad Bevensen 
Anlässlich des sogenannten "Dreikaiserjahres" 1888 errichtete der Kriegerverein Himbergen im Jahre 1895 einen Gedenkstein für Kaiser Wilhelm I. und Kaiser Friedrich III. in der Ortsmitte der Nachbargemeinde Himbergen (Samtgemeinde Bevensen).




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Vor 89 Jahren - 02. April 1920: Die deutsche Reichswehr marschiert im Ruhrgebiet ein, um den Aufstand der kommunistischen Roten Ruhrarmee niederzuschlagen. 
Am 13. März 1920 marschierten von der Auflösung bedrohte Freikorps in Berlin ein. Die „Vorläufige Reichswehr“ verweigerte der legitimen Regierung ihren Schutz, woraufhin diese aus der Stadt floh und die Putschisten Wolfgang Kapp zum Reichskanzler erklärten. Kapp konnte sich aber wegen der Verweigerung der Ministerialbürokratie keine effektive Regierung führen und gab, nachdem auch noch der Generalstreik gegen seinen Putsch erklärt wurde, am 17. März 1920 auf. Der Generalstreik wurde am 22. März offiziell für beendet erklärt.

Im Ruhrgebiet kam am 13. März 1920 zu ersten Demonstrationen, so zum Beispiel mit 20.000 Menschen in Bochum.

Gleichzeitig zum Kapp-Putsch fand am 14. März 1920 in Elberfeld ein Treffen von Vertretern von KPD, USPD und SPD statt. Die linken Arbeiterparteien beschlossen ein spontanes Bündnis gegen die Putschisten. SPD, USPD und KPD verfassten einen gemeinsamen Aufruf zur „Erringung der politischen Macht durch die Diktatur des Proletariats“.



In Folge dieser Erklärung und im Rahmen des Generalstreiks versuchten einige Arbeiter im regionalen Maßstab die Regierungsgewalt zu übernehmen. In den größeren Orten des Ruhrgebietes übernahmen spontan gebildete lokale „Vollzugsräte“ die politische Macht. Sie wurden meist von der USPD dominiert, die KPD war ebenfalls mit dabei. Aber auch die anarchosyndikalistische Freie Arbeiter-Union Deutschlands (FAUD) war vertreten. Arbeitersoldaten wurden aufgestellt, die die Städte kontrollierten und u. a. Fabrikantensöhne gefangennahmen.

Der Roten Ruhrarmee, deren Stärke aus den später abgegebenen Gewehren auf etwa 50.000 Angehörige geschätzt wurde, gelang es, binnen kürzester Zeit die bewaffneten Ordnungskräfte im Revier zu besiegen.

Am 17. März 1920 griffen Einheiten der Roten Ruhrarmee bei Wetter eine Vorhut des Freikorps Lichtschlag unter Hauptmann Hasenclever an, der sich auf Nachfrage als Anhänger der neuen Kapp-Regierung zu erkennen gegeben hatte. Sie erbeuteten die Geschütze, nahmen 600 Freikorpsangehörige gefangen und besetzten Dortmund.

Am 20. März 1920 bildete sich in Essen der Zentralrat der Arbeiterräte, die in Teilen des Ruhrgebiets die Macht übernahmen. Auch in Hagen gab es eine Zentrale.

Die Reichswehrfestung Wesel wird am 24. März angegriffen.

Dem Ultimatum der ins Amt zurückgekehrten Regierung, bis zum 30. März bzw. 2. April Streik und Aufstand aufzugeben, kamen die Arbeiterräte nicht nach.

Der Versuch, den Konflikt auf dem Verhandlungsweg im sogenannten Bielefelder Abkommen beizulegen, scheiterte letztlich am eigenmächtigen Vorgehen des regionalen Militärbefehlshabers Oskar von Watter.

Die Folge war die erneute Proklamation eines Generalstreiks. Daran beteiligten sich mehr als 300.000 Bergarbeiter (rund 75 Prozent der Belegschaften). Der kommunistische Aufstand brachte auch Düsseldorf und Elberfeld in die Hände der Arbeiter. Bis Ende März war das ganze Ruhrgebiet erobert.

Die beteiligten Aufständischen, oftmals Weltkriegsveteranen, bezogen sogar Sold von den Arbeiterräten. Man operierte oft in kleinen Gruppen, die sich auf Fahrrädern fortbewegten. Auch die Festung in Wesel wurde belagert, doch erlitt die Ruhrarmee hier ihre erste Niederlage.

Die Struktur der Roten Ruhrarmee war ebenso wie die politischen Forderungen und Positionen der einzelnen Arbeiterräte sehr heterogen und häufigen Wechseln unterzogen. Insgesamt lässt sich ein starkes Ost-West-Gefälle feststellen. Das von der USPD dominierte östliche Ruhrgebiet organisierte und bewaffnete sich frühzeitiger, unterstützte aber nicht eine Fortführung der bewaffneten Aktionen als Aufstand gegen die wieder handlungsfähige Reichsregierung. Demgegenüber verzögerte sich die Mobilisierung im vor allem von Syndikalisten dominierten westlichen Ruhrgebiet, die Fortführung als Aufstand fand hier aber später größere Sympathien.

Am 2. April 1920 marschierten Reichswehreinheiten ins Ruhrgebiet ein, um den Aufstand niederzuschlagen. Pikanterweise befanden sich darunter auch Einheiten, die noch Tage zuvor den Putsch unterstützt hatten, wie etwa die Marine-Brigade von Loewenfeld.

Mit Rückendeckung der Reichsregierung wurde der Aufstand von General Watter von Norden her niedergeschlagen. Sein Stab führte im Auftrag der Reichsregierung von Münster aus den Bürgerkrieg im Ruhrgebiet, bei dem Verbände von Reichswehr und Freikorps die Rote Armee im Ruhrgebiet niederwarfen.

Es erfolgten Todesurteile sowie Massenerschießungen. Wer bei Festnahme bewaffnet war, wurde erschossen – auch Verletzte. Am 3. April 1920 ließ Reichspräsident Friedrich Ebert die Standgerichte wieder verbieten, um das Schlimmste zu verhüten. Am 12. April 1920 untersagte General von Watter seinen Soldaten „gesetzwidriges Verhalten“.

Erst an der Ruhr machte die Reichswehr halt, weil die britischen Besatzungstruppen wegen Verletzung des Friedensvertrages von Versailles mit der Besetzung des Bergischen Landes drohten.

Nach dem Ende der Kämpfe hatten die Aufständischen weit mehr als 2.000 Tote zu beklagen, Reichswehr und Freikorps etwa 372.


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Der Hindenburgstein auf dem Hindenburg-Platz in Bad Bevensen 

Der erfolgreiche Heerführer im 1. Weltkrieg, Generalfeldmarschall Paul von Beneckendorff und von Hindenburg, geboren am 2. Oktober 1847, gestorben am 2. August 1934, von 1925 bis 1934 Reichspräsident des Deutschen Reiches, weilte am 4. Mai 1920 zum ersten Mal in Bevensen. Er wurde an diesem Tage vom "Kriegerverein Bevensen und Umgebung" in der oberen Medinger Straße empfangen und begrüßt.


Auffällig am Ortseingang von Bad Bevensen: Der Hindenburgstein (links). Auf der Rückseite des Gedenksteins ist das Datum "4. Mai 1920" zu lesen. Erinnerung an den ersten Besuch des "Helden von Tannenberg" im damaligen Bevensen (rechts).

Von Hindenburg kam später des öfteren nach Medingen, um seine dort wohnhafte Tochter Annemarie, verheiratet mit Christian von Pentz, zu besuchen.
Im Jahre 1923 trug ihm der Kriegerverein die Ehrenmitgliedschaft an.
Die Zusage erfolgte mit Schreiben vom 14. August 1923. Am 16. September 1923 (Stammrolle Nr. 278) wurde die Ehrenmitgliedschaft beschlossen.

Um den oft in Bevensen-Medingen weilenden "Helden von Tannenberg" zu ehren, erhielt die Grünanlage am nördlichen Ende zwischen Medinger Straße und Straße Krummer Arm die Bezeichnung "Hindenburgplatz". Anfang der dreißiger Jahre wurde hier ein Findling aufgestellt, der den Namen des großen Heerführers und Reichspräsidenten trägt. Auf der Rückseite des Granitblocks ist das Datum seines ersten Aufenthalts in Bevensen, 4. Mai.1920, zu lesen.

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Das Auguste-Viktoria-Heim zu Bevensen - die heutige Villa im Park 
Das ehemalige Auguste-Victoria-Heim und heutige DRK-Kurhaus VILLA IM PARK befindet sich in der Ebstorfer Straße in Bad Bevensen. Das schöne Fachwerkhaus liegt in einem parkähnlichen, 32500 qm großen Garten. Im Jahr 2010 wird das Kurhaus sein 100-jähriges Bestehen feiern. Es lohnt sich daher einen Blick auf die wechselvolle Geschichte des Hauses zu werfen.


Das ehemalige Auguste-Viktoria-Heim um 1910.

1910: Mitglieder des Vaterländischen Frauenvereins in Bevensen, der als angegliederter Verein des Roten Kreuzes unter der Schirmherrschaft der Kaiserin Auguste Victoria steht, beschließen und finanzieren 1909 den Bau eines Hauses für erholungsbedürftige Kinder.

Am 27.05.1910 wird es als Auguste-Victoria-Heim eingeweiht und eröffnet. Viele Kinder, insbesondere aus dem Ruhrgebiet, machen hier einen Luftkur-Aufenthalt.

1916-1918: Im ersten Weltkrieg wird aus dem Kinderheim zwischenzeitlich ein Lazarett für verwundete und erkrankte Soldaten, die von Ärzten, erfahrenen DRK-Schwestern und ehrenamtlichen Helfern aus Bevensen versorgt werden. Diese Versorgung wird auch in den Nachkriegsjahren gewährleistet.

1920er Jahre: Die Einrichtung wird zum Treffpunkt für verschiedene Gruppen: Es dient als Ausbildungsheim für DRK-Schwestern und für weitere Mitarbeiter im sozialen Bereich wie z. B. Gemeindeschwestern, Mitarbeiter der Kreiswohlfahrtsämter, Tuberkulosefürsorgerinnen. Für kurze Zeit wird es als Außenstelle einer Hildesheimer Haushaltsschule. Auch als Erholungsheim für Kinder, die aus dem Ruhrgebiet kommen, wird es wieder genutzt.

30er Jahre: Nach kurzzeitiger Nutzung durch verschiedene Verbände, Arbeitsdienstler und als Theologenschule wird das Haus in „Hermann-Billung-Heim“ umbenannt. Landjahrfreiwillige werden Bewohner des Heims. Ab 1939 dient das Haus als Landesführerschule XI des DRK der Ausbildung von Schwesternhelferinnen und Bereitschaftsführern des Roten Kreuzes.

1945: Ende des 2. Weltkrieges wird nochmals ein Lazarett eingerichtet. Nach der Besetzung Bevensens schließen die Besatzungstruppen das Heim nicht, dank des Einsatzes der Leiterin Frau Sessinghaus. Es gelingt ihr die Bedingung zu erfüllen, innerhalb von 48 Stunden Flüchtlingskinder aus dem Osten aufzunehmen.

1947-1957: Das Haus wird als Sanatorium für an Tuberkulose erkrankte Kinder genutzt, nachdem die letzten Flüchtlinge das Haus verlassen haben. 1948 wird der DRK-Landesverband Niedersachsen in Hannover Eigentümer der Kur- und Erholungseinrichtung.

Ende der 50er Jahre: Mit einem Umbau erhält das Auguste-Victoria-Heim auch einen neuen Kurcharakter: nun sind es Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren, die aufgenommen werden, um über die Auswirkungen der Kriegsjahre hinwegzukommen. Auch behinderte Jugendliche werden in das Kurprogramm einbezogen.

1969: Bevensen wird im Jahr 1968 als Kneipp-Kurort staatlich anerkannt und der Grundstein für den Bau des Kurzentrums gelegt. Das Auguste-Victoria-Heim verfolgt in diesem Zusammenhang ein neues Konzept: Von nun an werden Seniorinnen und Senioren als Kurgäste empfangen. Die Kuren und Kurgäste werden in enger Zusammenarbeit mit den Rotkreuz-Organisationen in der Bundesrepublik ausgewählt.

Heute: Das Kurhaus hat ganzjährig geöffnet. Es verfügt über 52 Betten in 41 Zimmern. Die Kurgäste nutzen gerne die Heilwirkung der Jod-Sole-Therme und die umfangreichen Angebote im Kurzentrum. Seniorinnen und Senioren fördern ihre Gesundheit von Körper und Seele mit Therapie- und Freizeitangeboten der VILLA IM PARK.


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Bad Bevensens Partnerstadt Demmin war einst Garnisonsstadt des 2. Pommerschen Ulanen-Regiments Nr. 9 


Zunächst wurde dem Regiment noch keine endgültige Garnison zugewiesen, es war auf die Standorte Anklam, Ueckermünde und Treptow an der Tollense verteilt. Der Stab und die 2. Eskadron zogen im Dezember 1860, der restliche Teil am 15. Oktober in die neue Garnison nach Demmin um.

Erste Verwendung fand das Regiment während des Aufstandes in Russisch-Polen von 1863/64 als die Ulanen im Verband mit anderen preußischen Truppen zum Schutz der preußisch-russischen Grenze aufgeboten wurden.
Im Deutsch-dänischen Krieg 1864 wurden die Eskadrons zum Küstenschutz gegen Dänemark auf der Insel Rügen eingesetzt. Als Divisionskavallerieregiment nahm es 1866 am Preußisch-Österreichischen Krieg teil und rückte in Böhmen ein. Dabei war es unter anderem an den Schlachten von Münchengrätz und Königgrätz beteiligt, hatte aber nur wenig Gefechtsberührung.
Im deutsch-französischen Krieg von 1870/71 kämpften die Ulanen in Lothringen (Gravelotte und St. Privat) und nahmen mit Teilen an der Belagerung von Metz, (19. August – 27. Oktober) von Diedenhofen (24. August – 19. November) und von Verdun (28. August – 8. Oktober) teil. Nachdem Metz am 28. Oktober 1870 gefallen war, rückte das Regiment an die Loire ab. Am 20. Dezember 1870 ritt die Einheit eine verlustreiche Attacke bei Monnaie. Das Regiment stand am 31. Dezember bei Danzé, am 6. Januar bei St. Armand, am 7. Januar bei Villechauve-Villeporcher, und am 8. Januar bei Villeporcher. Diese Orte liegen im Departemant Loir-et-Cher nördlich der Loire im Bereich Le Mans - Angers - Tours - Vendôme .

Als Teil der Besatzungstruppen verblieben die Ulanen nach dem Waffenstillstand zunächst in Frankreich, bis sie nach Beendigung dieser Aufgabe und dem Verlassen des Landes am 28. Juni 1871 wieder in Demmin eintrafen.


Am 02. August 1914 werden die Demminer "Weißen Ulanen" vor dem Rathaus in den Krieg verabschiedet.

Nach der Mobilmachung im Juli 1914 rückte das Regiment nach Belgien ein und verblieb bis zum 5. September in der Bewegung. Von der Marne aus musste dann der Rückzug angetreten werden und die Einheit nahm an dem sogenannten Wettlauf zum Meer am rechten Flügel der I. Armee teil und verblieb bis November 1914 in Nordfrankreich. Danach erfolgte die Verlegung an die Ostfront mit der bis Februar 1915 andauernden Aufgabe des Grenzschutzes an der ostpreußischen Südgrenze. Danach folgten Kämpfe im Rahmen der Winterschlacht in Masuren, sowie in Nordpolen. Im Juni 1916 erfolgte die Verlegung nach Wolhynien, wo Teile des Regiments erstmalig als Infanteristen eingesetzt werden mussten. Wieder komplett beritten gemacht, nahm das Regiment von Oktober 1916 bis Februar 1917 am Feldzug gegen Rumänien teil und war auch an der Einnahme von Bukarest am 6. Dezember 1916 beteiligt. Danach erfolgte die Rückverlegung an den westlichen Kriegsschauplatz, wo es im Grenzschutz- und Sicherungsdienst eingesetzt wurde. Im November 1917 mussten die Pferde abgegeben werden und die Ulanen wurden zu einem Kavallerie-Schützen-Kommando im Verband der 6. Kavallerie-Schützen-Division umgebildet. Nach der infanteristischen Ausbildung erfolgte vom 30. Juni 1918 bis zum Kriegsende der Einsatz in den großen Abwehrschlachten im Westen.

Nach dem Waffenstillstand trafen die Reste des Regiments am 19. November in Demmin ein und wurden Ende Dezember demobilisiert.

Im Laufe des Sommers 1919 stellte man dann noch eine freiwillige Ulanen-Eskadron zusammen, die im Grenzschutz gegen Polen eingesetzt wurde.

Die Tradition des Regiments übernahm später die 6. Eskadron des Reichswehr-Reiter Regiments Nr. 6 Demmin.

Im Jahre 1924 errichtete man den Ulanen in Demmin ein Denkmal. Nach dem Einmarsch der Roten Armee in Demmin wurde das Denkmal fast volltändig zerstört. Nach der Wende restaurierte man die übriggebliebenen Teile des Denkmals und legte das bis dahin zugewucherte Gelände wieder frei.
Beide Kasernen der Ulanen stehen heute noch. Die Pferdeställe wurden vor einigen Jahren wegen Baufälligkeit abgerissen.


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In Bevensen-Medingen geboren: Kapitän zur See Fritz Hintze - der letzte Kommandant des Schlachtschiffes Scharnhorst - seine Karriere begann in der Kaiserlichen Marine 

Fritz Hintze als Kadett in der Kaiserlichen Marine (links) und eines der letzten Fotos Hintzes vor der Versenkung seines Schlachtschiffes "Scharnhorst" am zweiten Weihnachtstag 1943 (rechts).

Fritz Hintze besuchte das Gymnasium in Uelzen bis zu seinem Abitur 1918. Anschließend folgte er dem Ruf seines Herzens und seiner Liebe zur See.
Als erste zu meisternde Hürde, stellte sich die Kadettenannahmekommission dar, die in einem Einstellungsverfahren die erforderlichen Voraussetzungen prüften. Mindestvoraussetzung für eine Annahme war in jedem Fall ein gutes Sehvermögen, so dass Brillenträger und Bewerber mit Farbschwäche von vornherein aussortiert wurden. Fritz Hintze konnte auch im weiteren Verlauf der Prüfungen durch seine geistigen und körperlichen Eigenschaften überzeugen. Wichtig waren hierbei weiterhin die gesellschaftlichen Verhältnisse der Familien aus denen die Bewerber stammten. Fritz erfüllte die geforderten Bedingungen und wurde zu seiner Freude angenommen. Er war gespannt auf die bevorstehende Dienstzeit und trat am 25. September 1918 seinen Dienst in der kaiserlichen Marineschule in Flensburg-Mürwik, an. Das monumentale Gebäude, in dem die Kadetten zu Beginn der Ausbildung eine infanteristische Grundausbildung durchlaufen mussten, wurde auch liebevoll „das rote Schloss“ genannt.


Schlachtschiff "Scharnhorst". Die Besatzung beim Fototermin an Deck.

Ursprünglich wurde der Offiziernachwuchs in Kiel ausgebildet, aber seit 1902 beabsichtigte das Reichsmarineamt eine Verlegung nach Flensburg. Den Verlegungsplan unterzeichnete Kaiser Wilhelm II im Jahr 1903. Die Stadtväter Flensburgs nahmen die Umzugspläne erfreut auf und stellten der Marine ein kostenloses Gelände zum Bau einer Schule zur Verfügung. Die Arbeiten begannen dann zur Jahresmitte 1906 und am 03.Oktober 1910 wurde die Marineschule Flensburg-Mürwik feierlich eröffnet und Ende November 1910 durch den Kaiser persönlich eingeweiht. Hier begann der junge Fritz Hintze nun zum Ende des Ersten Weltkrieges mit etwa 100 weiteren Anwärtern in seiner Crew die Ausbildung zum künftigen Seeoffizier. Die Verpflegung an der Schule war kriegsbedingt nicht die beste und zum Frühstück mussten sich bis zu fünf Soldaten ein Kommissbrot von etwa 800 g teilen, welches ursprünglich für zwei Personen gedacht war. Dennoch waren die Anwärter mit der Verpflegung zufrieden und die allgemeine Stimmung beeinträchtigte dieser Umstand nicht. Der Tagesablauf war klar strukturiert. Aufstehen, Frühsport, Frühstück und dann bis zum Mittagessen noch Exerzierübungen und Waffenausbildung. Ausgebildet wurden die Kadetten weiterhin in Mathematik, Seeverkehrsrecht, Taktik, Schiffbau sowie Navigation und Fremdsprachen. Als Entlohnung erhielten die Soldaten alle 10 Tage einen Betrag von 1 Mark ausgezahlt. Da ein großer Teil des Geldes auch für Unterrichtsmittel verwendet werden musste und der Reit- und Fechtunterricht mitfinanziert werden musste, blieb es meist nicht aus, dass die Eltern der Kadetten zusätzlich Geldbeträge für ihre Söhne zur Verfügung stellten, die für spätere Ausflüge gespart wurden. Ein Verlassen der Schule in den ersten 6 Wochen war ohnehin nicht möglich und die ersten Ausflüge in die nähere Umgebung erfolgten erst nach der Vereidigung.
Mit Politik beschäftigten sich die Kadetten nicht. Dies war in den Unterrichtsstunden kein Thema und auch nach Dienst bildeten politische Themen keine Diskussionsgrundlage.

Am 26. Dezember 1943 wurde Kapitän zur See Fritz Hintze, der letzte Kommandant des Schlachtschiffes "Scharnhorst", mit seinem Schiff von britischen Verbänden im nördlichen Eismeer versenkt. Etwa 1934 Seeleute der "Scharnhorst" fanden dabei den Tod.

(Auszug aus dem Manuskript: "Kapitän zur See Fritz Hintze - der letzte Kommandant des Schlachtschiffes Scharnhorst" von Tino Wagner, Bad Bevensen)

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Ein Besuch im Deutschen Panzermuseum in Munster 
Das Deutsche Panzermuseum in Munster entstand 1982 aus der Lehrsammlung für die verwendungsbezogene Ausbildung der Panzertruppenschule der Bundeswehr. Das Museum wird von der Stadt Munster und der Panzertruppenschule, der zentralen Ausbildungsstätte für den Offizier- und Unteroffiziernachwuchs der gepanzerten Kampftruppen betrieben.


Nachbildung des Sturmpanzerwagen A7V "Wotan" (links) und das dazugehörige Schlachtfeld Diorama (rechts).

Aufgabe des Museums ist die Dokumentation der Geschichte der deutschen Panzertruppen seit 1917. Kernstück der Ausstellung sind rund 40 Panzer der Bundeswehr und der NVA sowie 40 Panzer und andere Fahrzeuge der Deutschen Wehrmacht. Hinzu kommen Panzer der Roten Armee, British Army und United States Army aus dem Zweiten Weltkrieg. Zahlreiche andere militärhistorische Ausstellungsstücke ergänzen die Fahrzeugausstellung, darunter eine internationale Sammlung von Stahlhelmen. Ein Teil der Fahrzeuge ist im fahrfähigen Zustand restauriert worden.


Uniformrock eines Angehörigen des "Freikorps Ostpreußen" aus dem Zeitraum 1918-1921 (links). Regimentsfahne (rechts).

Die große Sammlung an Panzerfahrzeugen umfasst teilweise auch seltene oder einmalige Exemplare. So finden sich im Museum beispielsweise ein authentischer Nachbau eines A7V, das einzige Exemplar dieses Typs in Europa, und ein Panzerwagen der Polizei aus der Zeit der Weimarer Republik. Weiterhin ist einer von zwei noch existierenden Sturmtigern vorhanden, außerdem ein Vorserienfahrzeug des Jagdpanzers IV. Aus der Nachkriegszeit findet sich eine Reihe von Prototypen der Bundeswehr, darunter Leopard 1, Kanonenjagdpanzer und Kampfpanzer 70.

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Die Langensalza-Medaille 
Die Langensalza-Medaille wurde am 27. Juni 1866 von König Georg V. von Hannover gestiftet und konnte an alle Soldaten verliehen werden, die an der erfolgreichen Schlacht gegen Preußen am 27. Juni 1866 teilgenommen haben.

Die erstmalige Verleihung erfolgte durch König Georg V. im österreichischen Exil am 26.12.1866. Nachfolgende Verleihungen erfolgten durch die ehemaligen Kommandeure im Auftrag des Königs.

Die Langensalza-Medaille durfte von den ehemaligen hannoverschen Soldaten, die später in preußischen Diensten standen, getragen werden.
Die Medaille wurde ca. 20.000 Mal verliehen.

Die bronzene Medaille zeigt das nach links gewandte Profil des Stifters. Umlaufend GEORG V v. G. G. KOENIG v. HANNOVER. Rückseitig von einem Lorbeerkranz umgeben die dreizeilige Inschrift LANGENSALZA 27. JUNI 1866.

Getragen wurde die Auszeichnung an einem weißen Band mit gelben Seitenstreifen auf der linken Brust.


Die Langensalza-Medaille in der Nahaufnahme (links) und an der Mannschafts-Uniform (Helm: Offizier) eines Angehörigen des 2. Hannoverschen Dragoner-Regiments Nr. 16.

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Unweit von Bad Bevensen: die Eisenbahnbrücke über die Elbe bei Dömitz - einst Wahrzeichen der deutschen Teilung - gebaut in den frühen Jahren des Deutschen Kaiserreichs 
Unweit Bad Bevensens, an der Landesgrenze Niedersachsens zu Mecklenburg-Vorpommern, befindet eine ehemals zu den längsten Strombrücken Deutschlands zählende Eisenbahnbrücke über die Elbe.
Die Eisenbahnüberführung wurde in den Jahren 1871 bis 1873 als zweigleisige Brücke errichtet. Sie bestand am westlichen Elbeufer aus 16 Vorlandbrücken mit Stützweiten von je 33,9 m. Das Flussbett wurde mit vier Brückenfeldern bei Stützweiten von je 67,8 m und mit einer Drehbrücke mit 2×18,2 m überspannt. Das östliche Vorland überbrückten weitere vier Brücken bei Stützweiten von je 33,9 m.


Ansicht der Dömitzer Elbbrücke um 1910 (links) und Soldaten der Brückenwache im Ersten Weltkrieg (rechts).

Die Überbauten waren Balkenbrücken mit Stahlfachwerkträgern und untenliegender Fahrbahn. Die Längsträger wurden als Schwedlerträger ausgeführt, deren Konstruktionshöhe mit maximal 10 m dem Verlauf der Momentenbeanspruchung näherungsweise folgte. Der Berliner Ingenieur Häseler plante das Bauwerk, die Brückenbau-Anstalt Johann Caspar Harkort aus Duisburg errichtete es. Aufgrund der Nähe zur Dömitzer Festung wurde das Bauwerk durch Brückenhäuser befestigt und erhielt einen massiven schmiedeeisernen Zaun.

Da die Bahnstrecke keine überregionale Bedeutung als Hauptstrecke erlangte, reichte für das Verkehrsaufkommen der eingleisige Betrieb auch auf der Brücke.


Die sogenannten Vorlandbrücken auf dem westlichen Ufer reichen bis an die Elbe. Das linke Foto ist bei Hochwasser aufgenommen worden. Rechtes Foto: das schmiedeeiserne Tor von 1873 versperrt noch heute am westlichen Brückenhaus die Zufahrt auf die Brücke.

Nach einem Luftangriff am 20. April 1945 stürzte der östliche Überbau vor der Drehbrücke in die Elbe. Weil das Bauwerk die innerdeutsche Grenze querte, unterblieb ein Wiederaufbau. Im Jahr 1978 wurden aufgrund von Einsturzgefahr die verbliebenen drei Strombrücken und deren Pfeiler abgerissen, 1988 folgte der östliche Abschnitt mit der Drehbrücke und den zugehörigen Vorlandbrücken. Heute existieren noch die 16 westlichen Vorlandbrücken mit dem zugehörigen Brückenkopf; sie stehen unter Denkmalschutz.

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Vor 212 Jahren - 22. März 1797: Kaiser Wilhelm I. geboren 
Am heutigen Tage jährt sich der Geburtstag des Deutschen Kaisers und Königs von Preußen, Wilhelm I., zum 212. Male.
Aufgrund zweier Besuche in den Jahren 1871 und 1872 im damaligen Flecken Bevensen, wird seit dem Jahre 2005 die Ankunft des Seiner Majestät am Bahnhof zu Bad Bevensen nachgestellt (Der Kaiser kommt).

Wilhelm wurde als zweiter Sohn von Friedrich Wilhelms III. und Königin Luise am 22. März 1797 in Berlin geboren, wo er auch am 09. März 1888, dem so genannten Drei-Kaiser-Jahr verstarb. 1829 heiratete er Prinzessin Augusta von Sachsen-Weimar. Die Revolution von 1848 zwang ihn vorübergehend zur Flucht nach England. Infolge der Erkrankung seines Bruders, König Friedrich Wilhelm IV., dessen Ehe kinderlos geblieben war, übernahm er im Oktober 1857 zunächst die Stellvertretung, im Oktober 1858 die förmliche Regentschaft, um nach dem Tod seines Bruders am 02. Januar 1861 zum König von Preußen gekrönt zu werden.

Gleich zu Beginn seiner Regierungszeit, als Prinzregent, begann Wilhelm I. damit, nach und nach alle Ämter mit liberal gesinnten Ministern zu besetzen. Diese gemäßigt liberale Politik, die "Neue Ära", fand bei der Bevölkerung, auch der deutschen Nachbarstaaten eine ausgesprochen positive Aufnahme. So gewann in den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts der die Überwindung der deutschen Kleinstaaterei anstrebenden Nationalismus neuen Auftrieb, und führte schließlich 1859 zur Gründung des Deutschen Nationalvereins in Frankfurt am Main.



Unwahrscheinliche Ähnlichkeit: Kaiser Wilhelm I. (rechts) und Bad Bevensens "Der Kaiser kommt"-Hauptdarsteller Erhard Brandes (links).

1871, am Ende des Feldzuges gegen Frankreich, wurde Wilhelm I. in Versailles zum Deutschen Kaiser ausgerufen. Außenpolitisch legte er großen Wert auf enge, freundschaftliche Beziehungen zu Russland. Wilhelm I. beeindruckte seine Umwelt vor allen durch seine "schlichte Größe". Eine Umschreibung, die nicht ironisch gemeint ist, sondern auf die Klarheit seiner Gedanken und die Geradlinigkeit seines Charakters anspielte. Diese Eigenschaften und seine würdige Ausstrahlung verhalfen ihm zu Respekt und Ansehen in der Bevölkerung. Zu seinen besonderen Merkmalen zählten sein weit in die Zukunft reichender politischer Instinkt und seine glückliche Hand bei der Auswahl seiner Berater.


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Vor 139 Jahren: 20. März 1870: Paul von Lettow-Vorbeck, der "Löwe von Afrika", geboren 
Paul von Lettow-Vorbeck wurde am 20. März 1870 in Saarlouis als Sohn eines preußischen Generals geboren und trat 1881 in die renommierte Kadettenanstalt Potsdam ein, die er 1888 als Jahrgangsbester verließ. Seit 1899 war er für Kolonialfragen im Generalstab zuständig und kämpfte 1900 im deutschen Expeditionskorps bei der Niederwerfung des Boxeraufstandes.
Seit 1904 hielt sich Lettow-Vorbeck in Deutsch-Südwestafrika auf. Hier kam es im selben Jahr zum Aufstand der Hereros und Hottentotten. Bei den schweren Kämpfen wurde Lettow-Vorbeck erheblich am linken Auge verwundet. Seine Erfahrungen im Kolonialkrieg führten dazu, dass man ihn 1909 zum Chef des 2. Seebataillons in Wilhelmshaven ernannte. Als Oberstleutnant wurde er am 18. Oktober 1913 zum Kommandeur der kaiserlichen Schutztruppe für Kamerun ernannt. Ehe er sein Kommando dort antreten konnte, erfolgte bereits die Kommandierung zur Vertretung des Kommandeurs der Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika, der er seit dem 13. April 1914 auch formell als Kommandeur vorstand.


Paul von Lettow-Vorbeck 1913 (links) und 1904 (rechts).

Als im August 1914 der 1. Weltkrieg ausbrach, standen Deutschlands Afrika-Kolonien auf verlorenem Posten. Togo, militärisch nahezu wehrlos, kapitulierte nach wenigen Wochen; in Deutsch-Südwestafrika hielt sich eine kleine Schutztruppe noch bis Juli 1915; die letzten Verteidiger von Kamerun streckten Anfang 1916 ihre Waffen. Deutsch-Ostafrika sollte von See aus erobert werden. 8000 Mann, großenteils indische Kolonialtruppen, wurden in Marsch gesetzt. Lettow-Vorbecks Streitmacht bestand aus 2500 Askari, die allerdings im gesamten Land verstreut waren sowie 424 Matrosen des deutschen Kreuzers „Königsberg“ und des Vermessungsschiffs „Möwe“, das vor dem Hafen der Hauptstadt Daressalam versenkt wurde, um dem Feind eine Landung zu erschweren.

Als die britische Invasionsflotte sich dem Hafen von Tanga im äußersten Norden der Kolonie näherte, hatte Lettow-Vorbeck bereits fast 1500 Mann per Schmalspurbahn antransportieren lassen. Am 4. November 1914 landeten die Briten unterhalb von Tanga. Auf einem Fahrrad fuhr Lettow-Vorbeck das Gelände noch vor Morgengrauen ab, und als der Feind am 5. November Richtung Tanga vorrückte, erwartete ihn das mörderische Feuer der Askari, die es sich in den Wipfeln der dichtbelaubten Bäume bequem gemacht hatten. Auf dem linken Flügel stürmten deutsche Truppen unter Hurra-Geschrei mit Bajonetten auf die verwirrten Inder. Bald rannten sie in regelloser Flucht davon.

Neben ihrer schmählichen Flucht verzeichneten die Briten 800 Tote, 500 Verwundete und 250 Gefangene. Lettows Truppe verlor 69 Mann; ihr fielen riesige Vorräte in die Hände, welche der Feind zurücklassen musste: Lebensmittel, Mäntel, Motorräder, Maschinengewehre, Funkgeräte. Der Sieg bei Tanga war auch von enormer moralischer Bedeutung. „Von heute ab stehen wir anders zueinander, unüberwindlich scheinende Hindernisse in unseren Reihen und besonders hinter der Front sind hinweggeräumt“, resümierte Lettow-Vorbeck.

Das alles ermöglichte dem Deutschen Ostafrika-Korps einen effektiven Widerstand. Denn jetzt fielen belgische Regimenter aus dem Kongo, Briten aus Kenia, Portugiesen aus Mocambique und Südafrikaner in die Kolonie ein. Bis zu 300.000 Mann jagen die deutsche Schutztruppe. Lettow-Vorbeck verfolgt eine Taktik der Nadelstiche. Im Landessüden bei Mahiwa marschiert er kreuz und quer; als britische Truppen ihn hier im Oktober 1917 angreifen, erleiden sie eine schwere Niederlage.

Doch die Versorgung der Deutschen wird kritisch, man muss immer öfter improvisieren. Einheimische Frauen fertigen aus Baumwolle Uniformtuch, das mit dem Saft einer Baumwurzel feldbraun gefärbt wird. Aus Kokos gewinnt man ein benzolähnliches Treibmittel für Kfz-Motoren, aus Elefantenleder entstehen Stiefel, aus Baumrinde Chinintabletten.

In der Heimat ist Lettow-Vorbeck zur Legende geworden. Der Kaiser befördert ihn zum Generalmajor und verleiht ihm den höchsten „Pour le mérite“. Ende 1917 weicht die deutsche Schutztruppe nach Mocambique aus, stürmt dort eine Zuckerfabrik und erbeutet einen portugiesischen Munitionsdampfer. Während zehntausende Soldaten Lettow-Vorbeck suchen, hat er mit seinen noch 1700 Mann schon wieder den Grenzfluss Rowuma überschritten und marschiert Ende September 1918 im Zickzack über Deutsch-Ostafrika in die britische Kolonie Nordrhodesien ein. Hier erfährt man vom Kriegsende. Lettow und seine Männer dürfen ihre Waffen behalten und werden in Ehren aus der kurzen Gefangenschaft entlassen, „in Anbetracht der Tapferkeit, mit der sie fochten“.

Nach dem Krieg arbeitete Lettow-Vorbeck als Großhandelskaufmann in Bremen und saß zwei Jahre für die Deutschnationale Volkspartei im Reichstag. Seine drei Söhne fielen im 2. Weltkrieg. Der Ex-General starb kurz vor dem 93. Geburtstag 1964 in Hamburg. Die Londoner „Times“ schrieb in einem Nachruf: „Bei seinen Gegnern galt er als geschickter, großherziger und ritterlicher Soldat.“

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Viktoria Luise, die Tochter des letzten Deutschen Kaisers im Jahre 1960 in Bevensen 
Auf Einladung des Schützenkönigs von 1959, dem kürzlich verstorbenen Hermann Frankl, besuchte im Sommer 1960 die Tochter des letzten Deutschen Kaisers, Wilhelm II., Prinzessin Viktoria Luise von Preußen und Herzogin zu Braunschweig-Lüneburg, die Stadt Bevensen.


Schützenkönig Hermann Frankl begrüßt die Prinzessin von Preußen und Herzogin zu Braunschweig-Lüneburg.

Viktoria Luise Adelheid Mathilde Charlotte Prinzessin von Preußen, Herzogin zu Braunschweig-Lüneburg, Prinzessin von Hannover, Königliche Prinzessin von Großbritannien und Irland, bis 1918 Königliche Hoheit, (* 13. September 1892 im Marmorpalais zu Potsdam; † 11. Dezember 1980 in Hannover) war siebtes Kind und einzige Tochter Kaiserin Auguste Viktorias und Kaiser Wilhelms II. Sie wurde ab 1904 von Elisabeth von Saldern, der späteren Äbtissin des evangelischen Damenstifts Kloster Stift zum Heiligengrabe, erzogen. Am 18. Oktober 1909 wurde sie in der Friedenskirche von Potsdam konfirmiert. Am 22. Oktober 1909, dem Geburtstag ihrer Mutter Kaiserin Auguste Viktoria, wurde sie zum 2. Regimentschef des 2. Leibhusaren-Regiments, Standort Danzig-Langfuhr, ernannt; 1. Regimentschef war ihr Vater, Wilhelm II.Die Verlobung mit Prinz Ernst August III. von Hannover fand am 11. Februar 1913 in Karlsruhe statt. Die Heirat am 24. Mai 1913 mit dem jüngsten Sohn des Kronprinzen von Hannover und Herzogs von Cumberland Ernst August bedeutete das Ende des seit 1866 bestehenden Konflikts zwischen hannoverschen Welfen und den Hohenzollern. Dadurch fiel der Braunschweiger Herzogthron wieder an die Welfen. Die Hochzeit war eines der letzten Großereignisse im gesellschaftlichen Leben des europäischen Hochadels vor dem Ersten Weltkrieg; der Einzug des Paares in Braunschweig 1913 wurde umjubelt.


Bevensen in heller Aufregung: die Herzogin auf der Fahrt durch den Heideort.

Die Regentschaft war jedoch kurz und endete mit der Abdankung des Ehemanns am 8. November 1918. Als junge Frau von 24 Jahren wurde sie Mitglied des geheimen Alexander-Ordens pour le Mérite, der vorwiegend Männern vorbehalten war. Sie blieb dem Orden auch nach dem Ende der Monarchie im Herzogtum Braunschweig verbunden und wurde später Ordenskanzlerin. Bedeutende weitere Stationen während des Zweiten Weltkriegs waren die Flucht aus Braunschweig, das Exil im oberösterreichischen Gmunden, die Rückkehr nach Blankenburg im Harz und schließlich die Flucht nach Schloss Marienburg bei Hannover.

Nach dem Tod des Ehemanns kam es 1954 zum Konflikt mit ihrem Sohn, Ernst August IV. Sie verließ Schloss Marienburg und siedelte sich, unterstützt vom "Braunschweiger Freundeskreis", im Ortsteil Riddagshausen an. Mit Rückhalt dieses Kreises war Viktoria Luise bis ins hohe Alter in zahlreichen Initiativen zur heimatlichen Traditionspflege tätig. 1965-1974 gelangte sie mit sieben Büchern über ihr Leben letztmalig ins Rampenlicht der Öffentlichkeit. Im Herbst 1980 übersiedelte sie in ein Stift in Hannover, wo sie am 11. Dezember 1980 im Alter von 88 Jahren starb.

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Gern gesehene Gäste in Bad Bevensen: die "Erbfeinde" vom 3ème Régiment de Zouaves mit 3 Biwakzelten im Wilhelmsgarten vertreten 
Sie gehören zweifelsohne zu den Exoten der Veranstaltung "Der Kaiser kommt": die Angehörigen der Traditionsgruppe des 3ème Régiment de Zouaves - der französischen Kolonialarmee aus Nordafrika. Deutlich erkennbar war im letzten Jahr die Fahne des Deutschen Kaiserreiches, die hoch über dem Biwak wehte und signalisierte, dass dort die Alte Armee ihre Zelte aufgeschlagen hat. In diesem Jahr wird in Reichweite der deutschen Fahne die französische Trikolore gehisst werden, die in diesem Jahr den Interessierten deutlich macht: hier lagern Soldaten des französischen Kaisers Napoleon III.
Mit 3 Biwakzelten wird in diesem Jahr das 3ème Régiment de Zouaves an der Veranstaltung "Der Kaiser kommt" teilnehmen.


Exoten in Bad Bevensen auch in diesem Jahr: das 3ème Régiment de Zouaves.

Link zu Website der Zouaven: www.les-zouaves.de/index.php

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"Der Kaiser kommt"-Logo nun auf den Plakaten und Flyern der Historiale 2009 
Nun startet die große Werbeaktion für die Historiale 2009 auch in Berlin. Die Plakate und Flyer sind bereits im Druck ... und das Logo für die Veranstaltung "Der Kaiser kommt" ist auf beiden Druckwerken präsent.
Ein herzlicher Dank für die Bad Bevensen-Werbung in und um Berlin gilt hierbei den drei Organisatoren der Historiale Anina Falasca, Johannes Großer und Richard Waldöstl.


Das Werbeplakat der diesjährigen Historiale mit dem "Der Kaiser kommt"-Logo.

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"Der Kaiser kommt" - Verein "Historisches Bevensen e.V." geht in die Werbeoffensive für die Veranstaltung am 11. Juli 2009 
Nun hat sie begonnen: die diesjährige Werbeoffensive für das am 11. Juli 2009 stattfindende historische Spektakel "Der Kaiser kommt". Neben den Printmedien in den Bundesländern Niedersachsen, Berlin,Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Brandenburg und Hamburg werden in diesem Jahr auch verstärkt Rundfunk- und Fernsehsender angesprochen.
Gute Kontakte zur Presse in und um Berlin sind durch die Partnerschaft mit dem hauptstädtischen Verein "Historiale e.V." bereits zustande gekommen.
Ein neues Layout bei den Plakaten und den Veranstaltungsflyern soll den Werbeeffekt der Veranstaltung noch erhöhen. Für die Gestaltung des Layouts zeichnet das Vereinsmitglied Tino Wagner (Medingen) verantwortlich.


Neues Design für die Veranstaltungsplakate. Layoutgestaltung durch Tino Wagner.

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Dietmar Gloede, Vizewachtmeister im 1. Brandenburgischen Dragoner-Regiment Nr. 2, in diesem Jahr wieder beim "Kaiser" dabei 
Aus dem hessischen Usingen wird auch in diesem Jahr wieder Dietmar Gloede anreisen. Herr Gloede stellt einen Vizewachtmeister im 1. Brandenburgischen Dragoner-Regiment Nr. 2 dar. Das Regiment war ab 1867 in Schwedt an der Oder stationiert.


Dietmar Gloede vom 1. Brandenburgischen Dragoner-Regiment Nr. 2 aus Schwedt a.d. Oder. Auf dem mittleren Foto mit Gerhard Deskowski, dem bayerischen Staatsminister für preußische Angelegenheiten, der ebenfalls in diesem Jahr wieder in Bad Bevensen vertreten ist.

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Historische Fahrräder Berlin e.V 
Das Motto des Vereins Historische Fahrräder Berlin e.V. lautet sammeln und erhalten historischer Fahrräder und Zeugnisse ihrer Geschichte. Passend zur Historiale 2009. Das Ziel der Organisatoren der Historiale ist es, mit dem Geschichtsfestival eine Plattform zu schaffen und diese gesammelten Zeugnisse der Geschichte vorzustellen sowie interessierten Leuten anschaulich und spannend zu präsentieren.



Das Organisationsteam der Historiale, Johannes Großer, Anina Falasca und Richard Waldöstl haben der Sammlung in Berlin-Spandau einen Besuch abgestattet. Ulrich Feick und Sven Dewitz, leidenschaftliche Fahrradfahrer und -sammler, haben durch die Sammlung geführt. Ein Höhepunkt der bisherigen Vereinsgeschichte war der Auftritt bei der Constantin-Verfilmung "Effi Briest".

Die großartige Sammlung von Herrn Ulrich Feick ist teilweise in seinem kleinen, aber lebendigen Museum und gleichzeitig in seinem Fahrradgeschäft und seiner Wohnung ausgestellt. Seit Mai 2008 gibt es dieses lebendige Museum. Wer in Zukunft Teile für seinen Fahrradklassiker sucht oder technische Probleme mit seinem historischen Rad hat, dem wird Herr Feick in historischem Ambiente versuchen weiterzuhelfen.


Die Teams der "Historiale e.V." und des Vereins "Historisches Bevensen e.V." freuen sich auf die Zusammenarbeit mit dem Verein "Historische Fahrräder Berlin e.V.". Im Nikolaiviertel werden die Mitglieder des Vereins ihr "Fahrendes Museum" ausstellen. Wer Lust und Mut hat darf vielleicht auch einmal probieren auf einem Fahrrad aus der Kaiserzeit zu fahren. Außerdem wird der Verein mit einem eigenen Stand auf dem Historiale-Markt vertreten sein.

Anina Falasca, Historiale e.V.

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Vor 89 Jahren - 13. März 1920: Der Lüttwitz-Kapp-Putsch  
Artikel 160 des Versailler Vertrags verfügte die Reduzierung des deutschen Heers auf 100.000 Berufssoldaten und die Auflösung der aus Freiwilligen bestehenden Freikorps. Putschbestrebungen von der Entlassung bedrohter Freikorpsoffiziere trafen mit Umsturzplänen der im Oktober 1919 gegründeten Nationalen Vereinigung, einer Nachfolgeorganisation der Deutschen Vaterlandspartei, zusammen. Einer der führenden Köpfe des gegen die Weimarer Republik gerichteten Verschwörerkreises war der ostpreußische Generallandschaftsdirektor Wolfgang Kapp, der intensiven Kontakt zum ranghöchsten General der Reichswehr, Walther von Lüttwitz, unterhielt.
Einer Anweisung der Interalliierten Militärkontrollkommission folgend, löste Reichswehrminister Gustav Noske am 29. Februar 1920 die 6.000 Mann starke Marinebrigade von Hermann Ehrhardt und das Freikorps Loewenfeld auf. Dem widersetzte sich Reichswehrgeneral von Lüttwitz, der am frühen Morgen des 13. März an der Spitze der ihm unterstehenden Marinebrigade Ehrhardt, deren Angehörigen als Ausdruck ihrer völkischen Gesinnung häufig ein Hakenkreuz auf ihrem Helm trugen, das Berliner Regierungsviertel besetzte und Kapp zum Reichskanzler ernannte. Da die Reichswehr nicht bereit war, gegen die Putschisten militärisch vorzugehen, floh die Mehrzahl der Minister mit Reichskanzler Gustav Bauer und dem Reichspräsidenten Friedrich Ebert aus Berlin. Noch im Laufe des 13. März erschien in allen größeren Städten ein von den sozialdemokratischen Regierungsmitgliedern und vom Parteivorsitzenden der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) Otto Wels unterzeichneter Aufruf zum Generalstreik, der insbesondere in der Reichswehr so starke Irritationen auslöste, daß die Reichsregierung sich umgehend von diesem Aufruf distanzierte.


Lüttwitz-Kapp-Putsch 1920: Die etwa 5000 Mann starke Marinebrigade II unter dem Befehl von Kapitän Hermann Ehrhardt marschiert, aus Döberitz kommend, in den frühen Morgenstunden des 13. März in Berlin ein. Die Brigade bildet die militärische Stoßfront des von Wolfgang Kapp und General von Lüttwitz geführten Putsches. Geschütz der Brigade Ehrhardt, Unter den Linden, am Pariser Platz.
Der Putsch war nach vier Tagen beendet. Entscheidend für das Scheitern des Staatsstreichs war die Weigerung der Ministerialbürokratie, den Anordnungen Kapps Folge zu leisten. Zudem zeigte auch der Generalstreik mit dem Zusammenbruch der öffentlichen Dienstleistung verheerende Wirkung. In Sachsen, in Thüringen und im Ruhrgebiet versuchten linksgerichtete Kräfte jedoch, den Generalstreik zur "proletarischen Revolution" voranzutreiben. Gegen den Märzaufstand von 1920 setzte die Reichsregierung wiederum Freikorps ein, darunter auch die Marinebrigade Ehrhardt.


Lüttwitz-Kapp-Putsch 1920: Pausierende Soldaten der Marinebrigade II Erhardt in Berlin.

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Vor 90 Jahren - 12. März 1919: Rückkehr der Schutztruppe aus Deutsch-Ostafrika in die Heimat - Triumpahler Einzug Lettow-Vorbecks in Berlin 
Am 13. November 1918, zwei Tage nach dem Waffenstillstand in Europa, erfuhr Lettow-Vorbeck aus den Papieren eines gefangengenommenen britischen Motorradfahrers, der die Meldung den britischen Truppen überbringen sollte, von der Kapitulation Deutschlands und der angeordneten Übergabe der Schutztruppe binnen eines Monats. Lettow-Vorbeck misstraute der Meldung, da er mangels Kommunikationsmöglichkeiten die Nachricht nicht vom deutschen Oberkommando bestätigen lassen konnte.

Schließlich traf aus Salisbury in Südrhodesien eine Bestätigung des Waffenstillstands ein, an der nicht zu zweifeln war. Am 18. November 1918 erfuhren dann die letzten kämpfenden Einheiten beider Seiten von der Waffenruhe in Europa. Man vereinbarte mit den Briten den gemeinsamen Abmarsch nach Abercorn südlich des Tanganjika-Sees, wo Lettow-Vorbeck am 25. November 1918 offiziell die Waffen niederlegte.

Nach seiner Rückkehr nach Deutschland wurde ihm und den überlebenden 143 deutschen Soldaten im März 1919 in Berlin ein triumphaler Empfang bereitet. Im April 1919 übernahm er die Führung der dem Garde-Kavallerie-Schützen-Korps unterstehenden Marine-Division, zu dem auch das Schutztruppen-Regiment 1 gehörte. Am 30. Januar 1920 wurde ihm der Königlich-Sächsische Militär-St.-Heinrichsorden verliehen. Den höchsten preußischen Militärorden, den Pour le Mérite, hatte er bereits am 4. November 1916 erhalten, das Eichenlaub dazu am 10. Oktober 1917.


Triumphaler Einzug der Ostafrika-Kämpfer in der Hauptstadt. Die Berliner empfangen den "Löwen von Afrika" mit den Resten seiner Truppe am Pariser Platz.

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Highlight am 11.07.2009 im Wilhelmsgarten: Ausstellung von Uniformen und Gegenständen der Alten Armee 
Wie bereits vor einiger Zeit angekündigt, wird es in diesem Jahr im Rahmen der Veranstaltung "Der Kaiser kommt" eine kleine Ausstellung von Husarenuniformen und Gegenständen der Alten Armee geben.
Eine kürzlich anberaumte Sammlungsbesichtigung versetzte die Organisatoren ins Staunen.
Es werden nunmehr originale Uniformen bzw. Gegenstände aus dieser Sammlung während der Veranstaltung "Der Kaiser kommt" am 11.07.2009 in einem besonderen Ausstellungszelt, neben dem Kaiserzelt, den Besuchern präsentiert.
Bitte den Hinweis unter den Bildern beachten!



Die dargestellten Gegenstände sind nicht unbedingt die Ausstellungsstücke für den 11.07.2009. Auch die Schaufensterpuppe ist lediglich für die Sammlungsbesichtigung zur Demonstration aus verschiedenen Teilen zusammengestellt worden.

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Die Stromversorgung Osthannover (SVO) gehört in diesem Jahr zu den Sponsoren der Veranstaltung "Der Kaiser kommt" 
Wie in jedem Jahr suchen die Organisatoren der Veranstaltung "Der Kaiser kommt" Sponsoren für das historische Spekatkel.
Einer der Sponsoren in diesem Jahr ist ein traditionelles Unternehmen aus der Region, die Stromversorgung Osthannover (SVO).

Bereits seit der Zeit des Deutschen Kaiserreiches, seit gut 90 Jahren versorgt die SVO die Regionen Celle und Uelzen mit Energie. In der Stadt Celle kann das Unternehmen sogar auf eine 150jährige Geschichte zurückblicken.
Wir danken der Stromversorgung Osthannover für das Sponsoring.

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Das Langensalza-Denkmal in Bad Bevensen 
Bei der Errichtung des in der Nähe des Bahnhofes gelegenen Langensalza-Denkmals, für welches der Goldarbeiter Aschoff von seinem Garten unentgeltlich den Platz hergab, mußten außerordentlich viele und große Hindernisse überwunden werden. Nur der Beharrlichkeit der getreuen Hannoveraner ist es zu verdanken, dass dasselbe endlich am 18. Oktober 1889 eingeweiht werden konnte. Allerdings durften von dem Kirchenvorsteher C. Linde bei der Einweihungsfeier wegen eines von der Behörde ausgesprochenen Redeverbotes nur folgende Worte gesprochen werden: "Wir empfehlen das Denkmal dem Schutze der Bevölkerung und bitten um ein stilles Gebet für unsere Gefallenen."

Das Denkmal von Sandstein ist 18 Fuß hoch und besteht aus drei Stufen, einem Sockel mit mehreren Aufsätzen und einem schlanken Obelisken, der von dem springenden Sachsenroß gekrönt wird. Der Sockel zeigt die Inschrift: "Dem Andenken tapferer hannoverscher Krieger, welche in der Schlacht bei Langensalza am 27. Juni 1866 für ihren König den Heldentod starben, ist dieses Denkmal hier errichtet worden von vielen treuen Hannoveranern. 1889."
Weiter folgen die Namen von 34 Offizieren und 42 Unteroffizieren und Mannschaften der hannoverschen Armee. An der Nordwestseite lesen wir: "Aus dem Amte Medingen starben in der Schlacht bei Langensalza den Heldentod H. Schröder - Tätendorf, H. Hilbrecht - Emmendorf, H. Diersen - Kl. Thondorf, W. Meyer - Barum."

Ein Behälter mit der vom Denkmals-Ausschußmitgliede Rentier H. Ellenberg (vormals Korporal im Königlichen Hannoverschen Garde-Regiment und Langensalza-Kämpfer) verfaßten Urkunde ist in den Sockel eingemauert worden.
Bis 1966 umschloß das Gelände ein schmiedeeisernes Gitter. Das schadhaft gewordene Gitter wurde durch eine Steinmauer ersetzt.

Das Langensalza-Denkmal wurde vom Welfenbund Bevensen-Uelzen, Kreisverband Celle errichtet. Es ging in das Eigentum von Herzog Ernst-August von Cumberland (Gmunden) und später auf dessen Rechtsnachfolger im Hause Braunschweig-Lünburg über.

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50 Jahre Jagdgeschwader 71 "Richthofen" 
Das Jagdgeschwader 71 “Richthofen“ feiert gemeinsam mit der Stadt Wittmund am 5. und 6. Juni 2009 sein 50-jähriges Geschwaderjubiläum.
Parallel zum Festwochenende besteht die Möglichkeit vom 21. April bis zum 31. August 2009 die Sonderausstellung „Manfred von Richthofen – Ein Jagdflieger des 1. Weltkrieges“ in den Räumen der Sparkasse Wittmund und vom 30. März bis 31. Oktober 2009 die Sonderausstellung „Zeppelin-Flugplatz Wittmundhafen“ im Heimatmuseum Peldemühle in Wittmund zu besuchen.


Geschwaderportrait des Jagdgeschwader 71 "Richthofen".

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"Geschichtsfestivals im Doppelpack" - Großer Bericht in der Märzausgabe der "Bevenser Nachrichten" 

Den ganzen Artikel können Sie hier lesen:
http://www.derkaiserkommt-bevensen.de/d ... elpack.pdf

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Historische Orte der kaiserlichen Hofjagd in der Göhrde: geführte Wanderung am 07.03.2009 um 14.00 Uhr durch den Forst Göhrde wird zu einer Reise zurück in die Vergangenheit  
Der Schwerpunkt dieser Wanderung liegt auf historischen Orten der Schwarzwildjagd in der Göhrde. Plätze, an denen die Deutschen Kaiser Wilhelm I. und Wilhelm II. gejagt haben, werden aufgesucht und die besondere Herrichtung dieser Jagdorte beschrieben. Dabei kommen auch Erklärungen zur Wildhaltung und den heutigen, ökologischeren Jagdmethoden nicht zu kurz.
Die Wanderung beginnt um 14.00 Uhr an der Kulturscheune des Bildungszentrums Göhrde, Kaiser-Wilhelm-Allee 5, Göhrde und dauert etwa 3 Stunden.
Zur Kostendeckung wird direkt vor Ort ein Eigenbetrag von 3,00 € erhoben (Kinder bezahlen die Hälfte).
Weitere Informationen unter Telefon 05855/97810 oder www.goehrde.de.


Ankunft Kaiser Wilhelm II. am Bahnhof Göhrde zur Hofjagd 1907.
Foto: Wikipedia

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Ortsbesichtigung in Berlins Mitte - Aktionen im August 2009 am Brandenburger Tor und Pariser Platz werden Höhepunkte der eigenen Vereinsgeschichte sein  
Im Rahmen des Castings- und Pressetermins am 25./26.02.2009 in der Bundeshauptstadt Berlin fand mit dem gastgebenden Verein "Historiale e.V." eine erste Ortsbegehung, beginnend am Brandenburger Tor, Unter den Linden entlang bis zum Nikolaiviertel, statt.
Vom Brandenburger Tor aus wird sich am 28.08.2009 ein großer Festumzug der uniformierten- und zivilhistorischen Darsteller bis in Nikolaiviertel in Bewegung setzten. Zu bewältigen sind dabei von den rund 250 Akteuren 3 Kilometer durch den schönsten und bekanntesten Teil der ehemailgen Reichshauptstadt und jetzigen Bundeshauptstadt.
Ein unvergessliches Erlebnis für die beiden Bad Bevenser Majestäten Erhard Brandes und Gerhard Friedrich Schmidt wird zweifelsohne die Durchfahrt der kaiserlichen Kutschen durch das Brandenburger Tor mit anschließender Parade auf dem Pariser Platz sein.

Eines steht aber jetzt schon fest: die Kooperation mit dem Verein "Historiale e.V." und die damit verbundenen Aktionen, an denen der Verein "Historisches Bevensen e.V." maßgeblich beteiligt ist, werden die Höhepunkte nicht nur in der zurückliegenden Geschichte unseres Vereins sein, sondern auch für die Zukunft wohl unerreicht bleiben.


Ortstermin am Brandenburger Tor - hier beginnt am 28.08.2009 der Umzug die Linden hinunter: Richard Waldöstl, Erhard Brandes (Kaiser Wilhelm I.), Gerhard Friedrich Schmidt (Kaiser Friedrich III.), Andreas Springer und Vorsitzender Hans Dieter Lühr.
Foto: Anina Falasca


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Fototermin Unter den Linden in Berlin und Casting von historischen Darstellern - Bad Bevensens Kaiser waren Blickfang an diesem Tage  
Rund 20 Darsteller, die am Wochenende des Historiale-Marktes vom 28.08. bis 30.08.2009 im Nikolaiviertel in Berlin historische Persönlichkeiten mimen möchten und diese auch bei Interviews verkörpern sollen, waren am 25.02.2009 geladen, im Berlin Story Salon während eines Castings, zu Ihrer Persönlichkeit Rede und Antwort zu stehen.
Alle an diesem Tage im Salon erschienenen Darsteller (und die es werden möchten) mussten Fragen zu ihrer Persönlichkeit oder der damit verknüpften Geschichte beantworten.
Das dreiköpfige Befragungsteam, bestehend aus Johannes Goßer, Anina Falasca und Richard Waldöstl hatten sich zu diesem Programmpunkt Fragen erarbeitet, die nur beantwortet werden konnten, wenn sich der Bewerber eingehend mit der historischen Größe auseinandergesetzt hatte. Nicht verwunderlich, dass plötzlich ein Kanidat der sich um den "Posten" des Karl Marx bewarb, still und heimlich aus dem Salon verschwunden war.
Eine ebenfalls dreiköpfige Jury beäugte die Kanditaten kritisch und stellte noch zusätzliche Fragen.
Bad Bevensens Kaiser-Darsteller Erhard Brandes (Kaiser Wilhelm I.) und Gerhard Friedrich Schmidt (Kaiser Friedrich III.) sowie unser "dritter Kaiser" Llywelyn ab Eleri (Franz Josef I. von Österreich) waren in ihren prächtigen Uniformen erschienen und avacierten somit zum Blickfang an diesem Tage.

Die Berliner Morgenpost entsandte einen Fotografen, der mit den uniformierten und kostümierten Darstellern Fotos auf der Promenade Unter den Linden machte.
Radio Berlin berichtete mittags und schickte nachher noch einen Ü-Wagen zum Casting.

Nach getaner Arbeit entschieden sich die drei Majestäten spontan auf der Prachtstraße Unter den Linden zu flanieren.
Aber nicht nur Bad Bevensens Uniformträger hatten ihren Einsatz.
Der heimischen Delegation gehörten noch die Vortandsmitglieder des Vereins "Historisches Bevensen e.V.", Hans Dieter Lühr und Andreas Springer, an.
Man traf sich mit dem Organisationsteam des Partnervereins Historiale e.V. am Abend sowie auch am nächsten Tage, um Probleme zu erörtern, Erfahrungen auszutauschen und einen gemeinsamen Ortstermin, der am Brandenburger Tor begann und im Nikolaiviertel endete, wahr zu nehmen.
Die Bad Bevenser Delegation war sich auf der Rückfahrt aus der Bundeshauptstadt wieder einmal einig: in Berlin läuft mit der Historiale 2009 eine ganz große Veranstaltung, die jedem historischen Darsteller eine einmalige Plattform zur eigenen Präsentation ermöglicht.
Ein Sonder-Website des Vereins "Historisches Bevensen e.V." über die Aktivitäten mit dem Verein "Historiale e.V." wird in den nächsten Tagen online sein.

Infos unter: www.historiale.de
Einen weiteren ausführlichen Bericht zum Casting in Berlin finden Sie unter: www.historiale.de/pages/blog.php


Partner unter sich: Anina Falasca, Richard Waldöstl, Erhard Brandes, Gerhard Friedrich Schmidt, Llywelyn ab Eleri und Johannes Großer.


Fotoshooting der Berliner Morgenpost Unter den Linden (links). Erhard Brandes stellt sich während des Castings und Pressetermins Fragen, die seine dargestellte Person, Wilhelm I., betreffen (rechts).

Bad Bevensens "dritter Kaiser" Llywelyn ab Eleri stellt sich den historischen Fragen des dreiköpfigen Historiale-Organisationsteams, bestehend aus Johannes Großer, Anina Falasca und Richard Waldöstl (links). Den Termin bei der Historiale erfolgreich gemeistert: Erhard Brandes (Kaiser Wilhelm I.) und Gerhard Friedrich Schmidt (Kaiser Friedrich III.) posieren für die Gäste (rechts).
Fotos: Historiale e.V., Historisches Bevensen e.V.

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Delegation des Vereins "Historisches Bevensen e.V." am 25./26.02.2009 zu Gast beim hauptstädtischen Partnerverein "Historiale e.V." - Casting für das Geschichtsfestival im August steht im Vordergrund 
Eine vierköpfige Delegation des Vereins "Historisches Bevensen e.V." ist zwei Tage lang Gast des Partnervereins "Historiale e.V." in Berlin. Es ist bereits der zweite Besuch der Vereinshistoriker bei den Partnern der Historiale.
Die Bad Bevenser Abordnung, bestehend aus dem Vorsitzenden Hans Dieter Lühr, Erhard Brandes, Gerhard Friedrich Schmidt und Andreas Springer, nehmen als Beobachter an dem Casting für historische Persönlichkeiten für das Geschichtsfestival Ende August in der Bundeshauptstadt teil.
Auf der weiteren Tagesordnung stehen Detailfragen zur Organisation der "Historiale 2009", die auch für die eigene Veranstaltung "Der Kaiser kommt" von großer Relevanz sind.


Rühren in Berlin kräftig die Werbetrommel für die eigene Veranstaltung "Der Kaiser kommt": Gerhard Friedrich Schmidt (Kaiser Friedrich III.) und Erhard Brandes (Kaiser Wilhelm I.) mit ihren "Kaiserinnen".
Hier lesen Sie den Vorab-Pressebericht zum Casting in Berlin am 25.02.2009: http://www.morgenpost.de/printarchiv/be ... aiser.html

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Hendrik Riedel, Rittmeister im königlich-sächsischen Garde-Reiter-Regiment, auch in diesem Jahr wieder in Bad Bevensen dabei 
Auch er gehört zu den "alten Bekannten" die jedes Jahr Bad Bevensen die Treue halten: Hendrik Riedel aus Berlin in der Darstellung eines Rittmeisters im königlich-sächsischen Garde-Reiter-Regiment.

Erster Inhaber des Garde-Reiter-Regiments (1. Schweres Regiment) war 1735 Kurfürst Friedrich August II. von Sachsen. Ihm folgten die jeweiligen Landesherrn bis zur Auflösung des Regiments als letzter Inhaber König Friedrich August III. Das Regiment war immer in Dresden stationiert und hatte ab 1735 Gardestatus. Es stellte die Wache im königlichen Schloss und wurde für repräsentative Aufgaben eingesetzt. Die Uniform glich im Schnitt derjenigen der preußischen Garde-Kürassiere.



Mehr Fotos von Hendrik Riedel: http://www.derkaiserkommt-bevensen.de/t ... /index.php

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Neu gewählter Vorstand des Vereins "Historisches Bevensen e.V.": Hans-Jürgen Betzholz als Vertreter des Arbeitskreises "Der Kaiser kommt" jetzt 2. Vorsitzender im Geschichtsverein 
Wie gewichtig die Veranstaltung "Der Kaiser kommt" für den organisierenden Verein "Historisches Bevensen e.V." ist, haben die Vorstandswahlen und auch Gespräche im Vorwege der Mitgliederversammlung am 18.02.2009 gezeigt. Denn in der diesjährigen Versammlung, zu der rund 40 Vereinsmitglieder erschienen waren, konnte das "Der Kaiser kommt"-Arbeitskreismitglied Hans-Jürgen Betzholz zum 2. Vorsitzenden gewählt werden. Ein wichtiger Grund für die Berufung in den geschäftsführenden Vorstand ist der Wunsch aus den Reihen der Mitglieder und der alten Führungsriege gewesen, dem alljährlichen historischen Spektakel im Vorstand selbst ein größeres Gewicht zu verleihen.


Der neue Vorstand des Vereins "Historisches Bevensen e.V." (v.l.n.r.): Schatzmeister Burghardt Willing, 3. Vorsitzender Jürgen Strampe, Vorsitzender Hans Dieter Lühr, Leiter Arbeitskreis f. historische Aufgaben Andreas Springer, Ehrenvorsitzender Bruno Losiak, Schriftführerin Antje Schröder-Ruhsert, 2. Vorsitzender Hans-Jürgen Betzholz.
Foto: Jürgen Schliekau



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