Delegation des Minenjagdbootes "Bad Bevensen" besuchte die Patenstadt - Antrittsbesuch von Kapitänleutnant Meister
Am Stadtfest-Wochenende vom 24.07. bis 26.07.2009 besuchten mehrere Delegationen des Minenjagdbootes BAD BEVENSEN ihre Patenstadt. Nach einem offiziellen Empfang durch den Bürgermeister der Stadt, folgte eine Führung durch die Jod-Sole-Therme. Am Freitagabend sowie am Samstagabend war der Besuch des Bad Bevenser Stadtfestes fester Bestandteil des Veranstaltungsprogramms. Am Sonnabend reisten weitere Besatzungsmitglieder des Minenjägers aus Kiel an. Der Kommandant des Bootes, Kapitänleutnant Christian Meister, verband mit diesem Patenschaftstreffen auch seinen Antrittsbesuch in der Heidestadt. Kaleu Meister übernahm im Oktober letzen Jahres das Kommando des Minenjagdbootes "Bad Bevensen" im 5. Minensuchgeschwader in Kiel. Ein früherer Besuch des Besatzung war nicht möglich, da die BAD BEVENSEN für 6 Monate mit dem Versorgungsschiff DONAU und vier Schiffen aus Italien, Spanien, Griechenland und der Türkei den ständigen Minensuchverband der NATO im Mittelmeer bildete – englisch: „Standing NATO Mine Countermeasures Group 2" (SNMCMG 2). Dieser Verband ist einer von vier bestehenden ständigen Verbänden des Nordatlantischen Verteidigungsbündnisses (NATO ). 
Ein Teil der Delegation des Bootes der Deutschen Marine, des Minenjagdbootes "Bad Bevensen" und Gastgeber. Rechts oben: der Kommandant des Minenjägers, Kapitänleutnant Christian Meister.
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Minenjagdboot "Bad Bevensen" findet im Mittelmeer vor der Küste Sardiniens drei Minen aus dem 2. Weltkrieg
Mittelmeer - Rund 30 Schiffe aus 15 Nationen nahmen an der NATO-Großübung "Loyal Mariner 09" vor der Küste Sardiniens teil. Das bisher größte Minenabwehrmanöver der NATO endete erfolgreich. Die Deutsche Marine hat dabei drei alte Seeminen aufgespürt. Das Minenjagdboot "Bad Bevensen" ortete die Sprengkörper im Mittelmeer. Sie werden demnächst von der italienischen Marine beseitigt. Der deutsche Fregattenkapitän Marcus Paetsch ist Kommandeur eines von drei ständigen NATO-Einsatzverbänden, der an dem Manöver teilnahm. Die "Bad Bevensen" gehört zu seinem NATO-Minenabwehrverband - Standing NATO Mine Countermeasures Group 2 (SNMCMG 2). An dem Manöver beteiligten sich drei von vier ständigen NATO-Einsatzverbänden, die italienische Marine sowie Schiffe der spanischen Marine. Die Deutsche Marine war an dem Manöver mit der Fregatte "Emden", dem Betriebsstofftanker "Spessart", dem Tender "Donau", dem Minenjagdboot "Bad Bevensen" sowie dem Minenjagdboot "Sulzbach-Rosenberg" beteiligt. Die gesamten Marineschiffe standen unter dem Kommando des italienischen Konteradmirals Claudio Gaudiosi. Die beiden ständigen NATO-Minensuchverbände SNMCMG 1 und SNMCMG 2 fahren nun weiter nach La Spezia in Nordwestitalien an der Küste Liguriens. Dort ist die Teilnahme an der Übung "Italian Menex 09" vorgesehen.

Das Patenboot der Stadt Bad Bevensen: das Minenjagdboot "Bad Bevensen" vor Sizilien.
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Anlässlich des sogenannten "Dreikaiserjahres" 1888 errichtete der Kriegerverein Himbergen im Jahre 1895 einen Gedenkstein für Kaiser Wilhelm I. und Kaiser Friedrich III. in der Ortsmitte der Nachbargemeinde Himbergen (Samtgemeinde Bevensen).
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Der erfolgreiche Heerführer im 1. Weltkrieg, Generalfeldmarschall Paul von Beneckendorff und von Hindenburg, geboren am 2. Oktober 1847, gestorben am 2. August 1934, von 1925 bis 1934 Reichspräsident des Deutschen Reiches, weilte am 4. Mai 1920 zum ersten Mal in Bevensen. Er wurde an diesem Tage vom "Kriegerverein Bevensen und Umgebung" in der oberen Medinger Straße empfangen und begrüßt.

Auffällig am Ortseingang von Bad Bevensen: Der Hindenburgstein (links). Auf der Rückseite des Gedenksteins ist das Datum "4. Mai 1920" zu lesen. Erinnerung an den ersten Besuch des "Helden von Tannenberg" im damaligen Bevensen (rechts).
Von Hindenburg kam später des öfteren nach Medingen, um seine dort wohnhafte Tochter Annemarie, verheiratet mit Christian von Pentz, zu besuchen.
Im Jahre 1923 trug ihm der Kriegerverein die Ehrenmitgliedschaft an.
Die Zusage erfolgte mit Schreiben vom 14. August 1923. Am 16. September 1923 (Stammrolle Nr. 278) wurde die Ehrenmitgliedschaft beschlossen.
Um den oft in Bevensen-Medingen weilenden "Helden von Tannenberg" zu ehren, erhielt die Grünanlage am nördlichen Ende zwischen Medinger Straße und Straße Krummer Arm die Bezeichnung "Hindenburgplatz". Anfang der dreißiger Jahre wurde hier ein Findling aufgestellt, der den Namen des großen Heerführers und Reichspräsidenten trägt. Auf der Rückseite des Granitblocks ist das Datum seines ersten Aufenthalts in Bevensen, 4. Mai.1920, zu lesen.
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Das ehemalige Auguste-Victoria-Heim und heutige DRK-Kurhaus VILLA IM PARK befindet sich in der Ebstorfer Straße in Bad Bevensen. Das schöne Fachwerkhaus liegt in einem parkähnlichen, 32500 qm großen Garten. Im Jahr 2010 wird das Kurhaus sein 100-jähriges Bestehen feiern. Es lohnt sich daher einen Blick auf die wechselvolle Geschichte des Hauses zu werfen.

Das ehemalige Auguste-Viktoria-Heim um 1910.
1910: Mitglieder des Vaterländischen Frauenvereins in Bevensen, der als angegliederter Verein des Roten Kreuzes unter der Schirmherrschaft der Kaiserin Auguste Victoria steht, beschließen und finanzieren 1909 den Bau eines Hauses für erholungsbedürftige Kinder.
Am 27.05.1910 wird es als Auguste-Victoria-Heim eingeweiht und eröffnet. Viele Kinder, insbesondere aus dem Ruhrgebiet, machen hier einen Luftkur-Aufenthalt.
1916-1918: Im ersten Weltkrieg wird aus dem Kinderheim zwischenzeitlich ein Lazarett für verwundete und erkrankte Soldaten, die von Ärzten, erfahrenen DRK-Schwestern und ehrenamtlichen Helfern aus Bevensen versorgt werden. Diese Versorgung wird auch in den Nachkriegsjahren gewährleistet.
1920er Jahre: Die Einrichtung wird zum Treffpunkt für verschiedene Gruppen: Es dient als Ausbildungsheim für DRK-Schwestern und für weitere Mitarbeiter im sozialen Bereich wie z. B. Gemeindeschwestern, Mitarbeiter der Kreiswohlfahrtsämter, Tuberkulosefürsorgerinnen. Für kurze Zeit wird es als Außenstelle einer Hildesheimer Haushaltsschule. Auch als Erholungsheim für Kinder, die aus dem Ruhrgebiet kommen, wird es wieder genutzt.
30er Jahre: Nach kurzzeitiger Nutzung durch verschiedene Verbände, Arbeitsdienstler und als Theologenschule wird das Haus in „Hermann-Billung-Heim“ umbenannt. Landjahrfreiwillige werden Bewohner des Heims. Ab 1939 dient das Haus als Landesführerschule XI des DRK der Ausbildung von Schwesternhelferinnen und Bereitschaftsführern des Roten Kreuzes.
1945: Ende des 2. Weltkrieges wird nochmals ein Lazarett eingerichtet. Nach der Besetzung Bevensens schließen die Besatzungstruppen das Heim nicht, dank des Einsatzes der Leiterin Frau Sessinghaus. Es gelingt ihr die Bedingung zu erfüllen, innerhalb von 48 Stunden Flüchtlingskinder aus dem Osten aufzunehmen.
1947-1957: Das Haus wird als Sanatorium für an Tuberkulose erkrankte Kinder genutzt, nachdem die letzten Flüchtlinge das Haus verlassen haben. 1948 wird der DRK-Landesverband Niedersachsen in Hannover Eigentümer der Kur- und Erholungseinrichtung.
Ende der 50er Jahre: Mit einem Umbau erhält das Auguste-Victoria-Heim auch einen neuen Kurcharakter: nun sind es Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren, die aufgenommen werden, um über die Auswirkungen der Kriegsjahre hinwegzukommen. Auch behinderte Jugendliche werden in das Kurprogramm einbezogen.
1969: Bevensen wird im Jahr 1968 als Kneipp-Kurort staatlich anerkannt und der Grundstein für den Bau des Kurzentrums gelegt. Das Auguste-Victoria-Heim verfolgt in diesem Zusammenhang ein neues Konzept: Von nun an werden Seniorinnen und Senioren als Kurgäste empfangen. Die Kuren und Kurgäste werden in enger Zusammenarbeit mit den Rotkreuz-Organisationen in der Bundesrepublik ausgewählt.
Heute: Das Kurhaus hat ganzjährig geöffnet. Es verfügt über 52 Betten in 41 Zimmern. Die Kurgäste nutzen gerne die Heilwirkung der Jod-Sole-Therme und die umfangreichen Angebote im Kurzentrum. Seniorinnen und Senioren fördern ihre Gesundheit von Körper und Seele mit Therapie- und Freizeitangeboten der VILLA IM PARK.
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In Bevensen-Medingen geboren: Kapitän zur See Fritz Hintze - der letzte Kommandant des Schlachtschiffes Scharnhorst - seine Karriere begann in der Kaiserlichen Marine

Fritz Hintze als Kadett in der Kaiserlichen Marine (links) und eines der letzten Fotos Hintzes vor der Versenkung seines Schlachtschiffes "Scharnhorst" am zweiten Weihnachtstag 1943 (rechts).
Fritz Hintze besuchte das Gymnasium in Uelzen bis zu seinem Abitur 1918. Anschließend folgte er dem Ruf seines Herzens und seiner Liebe zur See.
Als erste zu meisternde Hürde, stellte sich die Kadettenannahmekommission dar, die in einem Einstellungsverfahren die erforderlichen Voraussetzungen prüften. Mindestvoraussetzung für eine Annahme war in jedem Fall ein gutes Sehvermögen, so dass Brillenträger und Bewerber mit Farbschwäche von vornherein aussortiert wurden. Fritz Hintze konnte auch im weiteren Verlauf der Prüfungen durch seine geistigen und körperlichen Eigenschaften überzeugen. Wichtig waren hierbei weiterhin die gesellschaftlichen Verhältnisse der Familien aus denen die Bewerber stammten. Fritz erfüllte die geforderten Bedingungen und wurde zu seiner Freude angenommen. Er war gespannt auf die bevorstehende Dienstzeit und trat am 25. September 1918 seinen Dienst in der kaiserlichen Marineschule in Flensburg-Mürwik, an. Das monumentale Gebäude, in dem die Kadetten zu Beginn der Ausbildung eine infanteristische Grundausbildung durchlaufen mussten, wurde auch liebevoll „das rote Schloss“ genannt.

Schlachtschiff "Scharnhorst". Die Besatzung beim Fototermin an Deck.
Ursprünglich wurde der Offiziernachwuchs in Kiel ausgebildet, aber seit 1902 beabsichtigte das Reichsmarineamt eine Verlegung nach Flensburg. Den Verlegungsplan unterzeichnete Kaiser Wilhelm II im Jahr 1903. Die Stadtväter Flensburgs nahmen die Umzugspläne erfreut auf und stellten der Marine ein kostenloses Gelände zum Bau einer Schule zur Verfügung. Die Arbeiten begannen dann zur Jahresmitte 1906 und am 03.Oktober 1910 wurde die Marineschule Flensburg-Mürwik feierlich eröffnet und Ende November 1910 durch den Kaiser persönlich eingeweiht. Hier begann der junge Fritz Hintze nun zum Ende des Ersten Weltkrieges mit etwa 100 weiteren Anwärtern in seiner Crew die Ausbildung zum künftigen Seeoffizier. Die Verpflegung an der Schule war kriegsbedingt nicht die beste und zum Frühstück mussten sich bis zu fünf Soldaten ein Kommissbrot von etwa 800 g teilen, welches ursprünglich für zwei Personen gedacht war. Dennoch waren die Anwärter mit der Verpflegung zufrieden und die allgemeine Stimmung beeinträchtigte dieser Umstand nicht. Der Tagesablauf war klar strukturiert. Aufstehen, Frühsport, Frühstück und dann bis zum Mittagessen noch Exerzierübungen und Waffenausbildung. Ausgebildet wurden die Kadetten weiterhin in Mathematik, Seeverkehrsrecht, Taktik, Schiffbau sowie Navigation und Fremdsprachen. Als Entlohnung erhielten die Soldaten alle 10 Tage einen Betrag von 1 Mark ausgezahlt. Da ein großer Teil des Geldes auch für Unterrichtsmittel verwendet werden musste und der Reit- und Fechtunterricht mitfinanziert werden musste, blieb es meist nicht aus, dass die Eltern der Kadetten zusätzlich Geldbeträge für ihre Söhne zur Verfügung stellten, die für spätere Ausflüge gespart wurden. Ein Verlassen der Schule in den ersten 6 Wochen war ohnehin nicht möglich und die ersten Ausflüge in die nähere Umgebung erfolgten erst nach der Vereidigung.
Mit Politik beschäftigten sich die Kadetten nicht. Dies war in den Unterrichtsstunden kein Thema und auch nach Dienst bildeten politische Themen keine Diskussionsgrundlage.
Am 26. Dezember 1943 wurde Kapitän zur See Fritz Hintze, der letzte Kommandant des Schlachtschiffes "Scharnhorst", mit seinem Schiff von britischen Verbänden im nördlichen Eismeer versenkt. Etwa 1934 Seeleute der "Scharnhorst" fanden dabei den Tod.
(Auszug aus dem Manuskript: "Kapitän zur See Fritz Hintze - der letzte Kommandant des Schlachtschiffes Scharnhorst" von Tino Wagner, Bad Bevensen)
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Auf Einladung des Schützenkönigs von 1959, dem kürzlich verstorbenen Hermann Frankl, besuchte im Sommer 1960 die Tochter des letzten Deutschen Kaisers, Wilhelm II., Prinzessin Viktoria Luise von Preußen und Herzogin zu Braunschweig-Lüneburg, die Stadt Bevensen.

Schützenkönig Hermann Frankl begrüßt die Prinzessin von Preußen und Herzogin zu Braunschweig-Lüneburg.
Viktoria Luise Adelheid Mathilde Charlotte Prinzessin von Preußen, Herzogin zu Braunschweig-Lüneburg, Prinzessin von Hannover, Königliche Prinzessin von Großbritannien und Irland, bis 1918 Königliche Hoheit, (* 13. September 1892 im Marmorpalais zu Potsdam; † 11. Dezember 1980 in Hannover) war siebtes Kind und einzige Tochter Kaiserin Auguste Viktorias und Kaiser Wilhelms II. Sie wurde ab 1904 von Elisabeth von Saldern, der späteren Äbtissin des evangelischen Damenstifts Kloster Stift zum Heiligengrabe, erzogen. Am 18. Oktober 1909 wurde sie in der Friedenskirche von Potsdam konfirmiert. Am 22. Oktober 1909, dem Geburtstag ihrer Mutter Kaiserin Auguste Viktoria, wurde sie zum 2. Regimentschef des 2. Leibhusaren-Regiments, Standort Danzig-Langfuhr, ernannt; 1. Regimentschef war ihr Vater, Wilhelm II.Die Verlobung mit Prinz Ernst August III. von Hannover fand am 11. Februar 1913 in Karlsruhe statt. Die Heirat am 24. Mai 1913 mit dem jüngsten Sohn des Kronprinzen von Hannover und Herzogs von Cumberland Ernst August bedeutete das Ende des seit 1866 bestehenden Konflikts zwischen hannoverschen Welfen und den Hohenzollern. Dadurch fiel der Braunschweiger Herzogthron wieder an die Welfen. Die Hochzeit war eines der letzten Großereignisse im gesellschaftlichen Leben des europäischen Hochadels vor dem Ersten Weltkrieg; der Einzug des Paares in Braunschweig 1913 wurde umjubelt.

Bevensen in heller Aufregung: die Herzogin auf der Fahrt durch den Heideort.
Die Regentschaft war jedoch kurz und endete mit der Abdankung des Ehemanns am 8. November 1918. Als junge Frau von 24 Jahren wurde sie Mitglied des geheimen Alexander-Ordens pour le Mérite, der vorwiegend Männern vorbehalten war. Sie blieb dem Orden auch nach dem Ende der Monarchie im Herzogtum Braunschweig verbunden und wurde später Ordenskanzlerin. Bedeutende weitere Stationen während des Zweiten Weltkriegs waren die Flucht aus Braunschweig, das Exil im oberösterreichischen Gmunden, die Rückkehr nach Blankenburg im Harz und schließlich die Flucht nach Schloss Marienburg bei Hannover.
Nach dem Tod des Ehemanns kam es 1954 zum Konflikt mit ihrem Sohn, Ernst August IV. Sie verließ Schloss Marienburg und siedelte sich, unterstützt vom "Braunschweiger Freundeskreis", im Ortsteil Riddagshausen an. Mit Rückhalt dieses Kreises war Viktoria Luise bis ins hohe Alter in zahlreichen Initiativen zur heimatlichen Traditionspflege tätig. 1965-1974 gelangte sie mit sieben Büchern über ihr Leben letztmalig ins Rampenlicht der Öffentlichkeit. Im Herbst 1980 übersiedelte sie in ein Stift in Hannover, wo sie am 11. Dezember 1980 im Alter von 88 Jahren starb.
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Bei der Errichtung des in der Nähe des Bahnhofes gelegenen Langensalza-Denkmals, für welches der Goldarbeiter Aschoff von seinem Garten unentgeltlich den Platz hergab, mußten außerordentlich viele und große Hindernisse überwunden werden. Nur der Beharrlichkeit der getreuen Hannoveraner ist es zu verdanken, dass dasselbe endlich am 18. Oktober 1889 eingeweiht werden konnte. Allerdings durften von dem Kirchenvorsteher C. Linde bei der Einweihungsfeier wegen eines von der Behörde ausgesprochenen Redeverbotes nur folgende Worte gesprochen werden: "Wir empfehlen das Denkmal dem Schutze der Bevölkerung und bitten um ein stilles Gebet für unsere Gefallenen."
Das Denkmal von Sandstein ist 18 Fuß hoch und besteht aus drei Stufen, einem Sockel mit mehreren Aufsätzen und einem schlanken Obelisken, der von dem springenden Sachsenroß gekrönt wird. Der Sockel zeigt die Inschrift: "Dem Andenken tapferer hannoverscher Krieger, welche in der Schlacht bei Langensalza am 27. Juni 1866 für ihren König den Heldentod starben, ist dieses Denkmal hier errichtet worden von vielen treuen Hannoveranern. 1889."
Weiter folgen die Namen von 34 Offizieren und 42 Unteroffizieren und Mannschaften der hannoverschen Armee. An der Nordwestseite lesen wir: "Aus dem Amte Medingen starben in der Schlacht bei Langensalza den Heldentod H. Schröder - Tätendorf, H. Hilbrecht - Emmendorf, H. Diersen - Kl. Thondorf, W. Meyer - Barum."
Ein Behälter mit der vom Denkmals-Ausschußmitgliede Rentier H. Ellenberg (vormals Korporal im Königlichen Hannoverschen Garde-Regiment und Langensalza-Kämpfer) verfaßten Urkunde ist in den Sockel eingemauert worden.
Bis 1966 umschloß das Gelände ein schmiedeeisernes Gitter. Das schadhaft gewordene Gitter wurde durch eine Steinmauer ersetzt.
Das Langensalza-Denkmal wurde vom Welfenbund Bevensen-Uelzen, Kreisverband Celle errichtet. Es ging in das Eigentum von Herzog Ernst-August von Cumberland (Gmunden) und später auf dessen Rechtsnachfolger im Hause Braunschweig-Lünburg über.
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Ausstellung „Hindenburg in Medingen“ des Vereins „Historisches Bevensen e.V.“ ist wieder im alten Amtsrichterhaus zu sehen
In der Zeit vom 13.02. bis 15.02.2009 ist die, für das letztjährige historische Wochenende des Vereins „Historisches Bevensen e.V.“ konzipierte Ausstellung „Hindenburg in Medingen“ im
alten Amtsrichterhaus in Medingen, wieder zu sehen.
Gezeigt wird die Ausstellung im Rahmen des Geschichtsseminars des „Deutschen Geschichtsvereins für das Posener Land e.V.“, dessen Gründer und Vorsitzender Bad Bevensen Albürgermeister Horst Eckert ist.
Die mit viel Liebe zusammengestelle Hindenburgausstellung erklärt die Zusammenhänge, warum der Generalfeldmarschall und spätere Reichspräsident Paul von Hindenburg oft in Bevensen-Medingen verweilte und warum seine Tochter Annemarie mit ihrer Familie, und ab 1945 sein Sohn Oskar, in Medingen wohnten.
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Kaiser Wilhelm I. und Kronprinz Friedrich Wilhelm berührten auf ihren Fahrten zum kaiserlichen Jagdrevier in der Göhrde wiederholt den Flecken Bevensen. Der Kronprinz und spätere Deutsche Kaiser Friedrich III. hat es auf diesen Reisen nie versäumt, seinen alten Schwimmlehrer aus Berliner Zeiten, den Bäckermeister Meyer, an der Kirche zu begrüßen. Er schenkte ihm sein Bild mit Namenszug.
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